Loop & Groove

Loop & Groove

Loop & Groove
Jede Art der „Dance-Music“ lebt vom Loop. Loop („Schleife“) bedeutet, dass ein Pattern immer wieder wiederholt abgespielt wird.

Die Loop-Funktion ähnelt zwar der schon kennen gelernten Cycle-Funktion, unterscheidet sich allerdings insofern, als im Cycle lediglich eine gewisse Anzahl von Takten wiederholt wird, während „Loops“ quasi aneinander gereihte Sequenzen sind. Diese Sequenzen können beliebig viele Takte haben; zum Üben benutzt man am einfachsten eine ein- bis zweitaktige.

Hierfür separiert man eine erstellte Sequenz (etwa einen Drum-Loop) und klickt links im Arbeitsbereich „Loop“ an, so dass er mit „EIN“ eingeschaltet wird. Sofort wird die Sequenz multipliziert; ein „Loop“ ist erzeugt.

Um in diesen Loop einen Break einzubauen, klickt man zunächst eine andere (am besten die darunter liegende) Spur an. Dieser Spur muss nun zunächst der Midi-Kanal 10 zugeordnet werden.

Ist nun der Spurname nicht mit dem oberen identisch, so stehen der Soundkarte verschiedene „Drum-Sets“ zur Verfügung; hier kann man experimentieren.

Nun – wie bereits geübt – eine neue (am besten eintaktige Sequenz) erzeugen; entweder über Einspielen mit dem Keyboard oder Einzeichen im Drum- bzw. Noten-Editor.

Diesen „Break“ nun mit der Maustaste anklicken, festhalten und an die gewünschte Stelle schieben.

Der Loop ist nun „abgebrochen“. Um ihn zu „verlängern“ hält man die Shift-Taste gedrückt und klickt mit der Maus das erste und letzte Feld an. Nun sind beide Bereiche markiert.

Anschließend bei gehaltener Strg-Taste (sie muss gedrückt bleiben) die erste Sequenz anklicken und mit gehaltener linker Maustaste die erstellte Kopie nach rechts an das Ende des letzten Taktes schieben.

Der Loop ist jetzt achttaktig. Zum Verlängern kann man nun – in der gleichen Art und Weise – alle Sequenzen markieren und wiederum kopieren, so dass der Loop sechzehntaktig ist usw.

Auf die gleiche Art und Weise ließe sich nun ein Bass-Loop erstellen (entweder eingespielt, notiert und „gemalt“.

Dieser Bass-Loop kann ostinat laufen; benötigt man ihn an einer Stelle eine Quarte höher, wie oben beschriebenen (und schon gelernt!) transponieren.