MIDI-Files arrangieren

MIDI-Files arrangieren

MIDI-Files arrangieren
Nicht jeder Song lässt sich „zwingend“ auf dem Orff-Instrumentarium begleiten. Manchmal sitzt man stundenlang an einem Arrangement und stellt am nächsten Tag in der Schule fest, dass es einfach „nicht richtig klingt“ …

Hier bietet Logic fun © in Verbindung mit der Soundkarte die Möglichkeit, dies im Vorfeld auszuprobieren.

Das Geheimnis liegt im „General MIDI“ begründet; ein weltweiter Standard, der bei allen Soundkarten und Homekeyboards beibehalten wird. Hierbei stehen 128 verschiedene Sounds zu Verfügung, mit denen gearbeitet, arrangiert bzw. vertont werden kann.

Soundvielfalt
All diesen Sounds ist eine bestimmte Nummer zugeordnet, die sowohl Programm als auch Soundkarte bzw. Keyboard erkennen und dann dementsprechend abspielen.

Hierzu klickt man mit der linken Maustaste auf die entsprechende Spur (auf den Namen und nicht auf das Symbol klicken!) Es öffnet sich das Dialogfenster, mit dem man nun mit den verschiedenen Sounds experimentieren und somit neu arrangieren kann.

Die einzelnen Spuren kann man sich anhören, indem man die übrigen „mutet“, also stumm schaltet. Einfacher geht es, wenn man die Spur, die man überprüfen will mit dem „S“ (Solo) überprüft. Hierfür auf „S“ klicken (nun ist es auf der Maus) und nun auf die entsprechende Spur klicken, somit wird nur diese hörbar.

Nun kann man herausfinden, ob dieses Arrangement auch mit Orff-Instrumentarium (Xylophon, Metallophon – hier versuchsweise durch das Vibraphon ersetzt), akustischer Gitarre oder Klavier klingt.

Besitzt man in der Schule ein Keyboard mit GM (General-MIDI-Standard), so kann man im Vorfeld beim Arrangement festlegen, welcher Sound (bzw. welche Sounds) vom Keyboard gespielt werden sollen – es sind die gleichen.

Beim Arrangieren für das Klassenmusizieren kann nun experimentiert werden, welche Instrumente „ersetzt“ bzw. „umarrangiert“ werden und welche einfach vernachlässigt – also de-arrangiert – werden können, ohne den „Gesamtsound“ eines Stückes zu stören.