Vocussion

Vocussion

Vocussion
Unter Vocussion versteht man die Imitation von Instrumenten mit der Stimme. Das Spiel hiermit setzt in höheren Klassen hohe Bereitschaft voraus (es ist oft peinlich), so dass es empfehlenswert ist mit so genannten „Integrationsfiguren“, also Bands wie von „take 6“, „stomp“ oder „Bobby McFerrin“ zu beginnen.

Basic-Pattern
Das Prinzip besteht im Wesentlichen darin, Schlagzeug- und Percussionpattern vokal zu spielen; in geübten Klassen kann es durch Bassläufe oder sonstige „fill-ins“ ergänzt werden:

Basic-PatternAuch hier sind die einzelnen Bereiche dem Vermögen der Klasse anzupassen, können variiert, ergänzt bzw. umgestellt werden.

Weiterhin empfiehlt es sich erneut, zunächst nur auf Zweistimmigkeit zu zielen. Eine bewährte Technik ist hier das Arbeiten mit kleinen und großen Gruppen. Sobald beide Stimmen erarbeitet wurden, kann man die erste Sequenz an die Klasse, die zweite an eine Gruppe von 3 – 4 (guten) Schülern übergeben. Wichtig hierbei ist, dass der Lehrer die Grooves so gut kennt, dass er jederzeit unterstützend in beiden Gruppen mitwirken kann.

Nun kann man Stück für Stück die Subgruppe vergrößern, bis beide Gruppen gleichstark sind. Anschließend tauscht man die Stimmen.

Äußerst wichtig ist allerdings, dass der Lehrer in der Mitte des Kreises agiert und sich auch hier bewegt und somit Kontakt zu einzelnen Schülern aufnimmt. Nur so hat man unmittelbaren Zugriff zu allen Stimmen und ist in der Lage, die Dynamik zu steuern, zu bewegen, zu unterstützen und zu motivieren!)

Doo-Wop
Doo-Wop ist eine Stilrichtung des Rock´n Rolls der 50er und 60er Jahre, zumeist von sog. Vocal-Groups gesungen. Die Bezeichnung ist onomatopoetisch: den Ursprung findet sie in den Silben, die der Sänger, der die Basssilben sing; er ahmt zumeist den Kontrabasses nach. Die bekanntesten Vertreter sind die Platters und die Drifters.

Dieser „doo-wop-song“ besteht aus einem sog. „vocal-lijnes“, welche mit einem Vocussionspattern begleitet werden können (Anm.: Eine Fülle solcher Kanons findet sich in „Jazz-Kanons“, fidula-Verlag)

Doo-WopDas Begleitpattern hierfür ist: F – Dm7 – Gm7 – C7/9