Audio-Editor online

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Audio-Editor online
Leidgeprüfte Musiklehrer wissen ein Lied davon zu singen: Magix Music Maker ist nicht netzwerkfähig, der Systemadministrator der Schule hat keine Lust, kein Zeit oder (auch oft) keine Ahnung, die Software zu installieren, das Passwort wird strenger gehütet als der heilige Gral und mit der Zeit vergeht die Lust, mit Audioproduktionen in der Schule zu arbeiten.

Endlich gibt es den Myna Audio-Editor von Aviary. Ein Audioeditor mit allem Drum und Dran, mit Loop-Browser, unendlich vielen Spuren und Effekten, online und somit von jedem Rechner abrufbar, so dass endlich genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.

Soundcollagen aus Fehlermeldungen

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Soundcollagen aus Fehlermeldungen
Es ist doch erstaunlich, was sich aus den unangenehmen Fehlergeräuschen, die ein PC so von sich gibt, so alles erstellen lässt. Eine äußerst interessante Aufgabenstellung für Schüler.

Die Sounddateinen einfach nach Lust und Laune arrangieren (lassen) und hierbei allmögliche Musikstile bedienen. Äußerst ergiebig ist hier zweifelsohne die Techno-Collage, der Phantasie werden mit Sicherheit keine Grenzen gesetzt.

Weitere Beispiele lassen sich in diesem Artikel nachlesen und -hören.

Publikationen

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Vita:

  • 1990 – 1994 Studium Lehramt Musik an der Universität Landau
  • 1994 – 1996 Vorbereitungsdienst am Studienseminar Saarbrücken
  • 1996 Grundschule Lehbesch, Ottweiler
  • 1996 – 2001 GS Rheinschule, Bobenheim-Roxheim
  • 2001 – 2009 HS Schule im Fort, Landau
  • 2003 – 2007 Fachleiter am Studienseminar Kaiserslautern

Meine Arbeitsfelder erstrecken sich derzeit über folgende Bereiche:

  • seit 2009 Musiklehrer an der GS Pestalozzischule, Landau
  • seit 2007 Fachleiter am Studienseminar Rohrbach
  • seit 2004 Dozent an der Universität Koblenz-Landau
  • seit 2011 Dozent an der Popakademie Baden-Württemberg
  • seit 2011 Herausgeber von “Grundschule Musik”

Weiterhin setze ich mich für die Musik in der Schule als Vorsitzender des AfS Rheinland-Pfalz/Saarland
www.afs-musik.de ein.

Als Autor und Fortbildungsreferent arbeite ich u.a. für den AfS, für let’s make Music und bin im Computerbereich u.a. für Apple (als Apple Distinguished Educator) tätig.

Darüber hinaus habe ich das Musikklassenkonzeptes 1stClassRock – die Bandklasse herausgegeben.

Publikationen:

  • Die kleine Didgeridoofibel“, Packpapierverlag, Osnabrück, 2001
  • That’s Entertainment!“, Musicals in der Schule – Von der Konzeption bis zur Premierenfeier, Marschacht: Lugert, 2003
  • 1stClassRock – die Bandklasse“ Band 1, synchrondidaktische Konzeption für Musikklassen mit Bandinstrumentarium, Schülerband mit CD, Marschacht: Lugert, 2006 (Hrg.)
  • 1stClassRock – die Bandklasse“ Lehrerband, synchrondidaktische Konzeption für Musikklassen mit Bandinstrumentarium, Marschacht: Lugert, 2006 (Hrg.)
  • 1stClassRock – die Bandklasse“ Stundenbilder für den allumfassenden Musikunterricht, Landau: Eigenverlag, 2006
  • 1stClassRock – die Bandklasse“ Band 2, synchrondidaktische Konzeption für Musikklassen mit Bandinstrumentarium, Schülerband mit CD, Marschacht: Lugert, 2007 (Hrg.)
  • Musikunterricht konkret.“ Eine Handreichung für den Einstieg in das Lehramt Musik an Grund- Hauptschulen. Landau: Eigenverlag, 2007
  • Constien, Lars; Fromm, Michael: „Shake it, Baby“ Egg-Shaker im Unterricht, Letʻs make Music Publikation 1, Fulda: Letʻs make Music, 2008

Aufsätze und Fachartikel:

  • Adouma!“, Klassenmusizierarrangement zu Adouma von Angélique Kidjo/Carlos Santana in: Praxis des Musikunterrichts – Die Grünen Hefte, Heft 73, Marschacht: Lugert, 2003
  • Das Donnerlittchen“, Fantasiewesen der deutschen Sprache in einem Lied mit Boomwhacker-Arrangement in: Musik in der Grundschule, Heft 1/2004,Mainz: Schott, 2004
  • Musikwellen sehen“, Musik zaubert Wellen und Formen aufs Wasser in: Musik in der Grundschule, Heft 3/2004, Mainz: Schott, 2004
  • Richtig ins Rampenlicht“ Ein Leitfaden für das Urheberrecht und öffentliche Aufführungen in der Schule: Grundschule Musik, Heft 29, Marschacht: Lugert, 2004
  • Edusynth“ Soundeffekte zu Brickfilms am Computer in: Praxis des Musikunterrichts – Die Grünen Hefte, Heft 81, Marschacht: Lugert, 2005
  • Bencker, Helmut F. J; Weiss, Karlheinz; Fromm, Michael: Konzeptionen systematischen Musiklernens am Beispiel von „Klassenmusizieren mit dem Monchord“ und „1stClassRock“, in: Pfeiffer, Wolfgang; Teerhag, Jürgen: Musikunterricht Heute 6, Marschacht: Lugert, 2006
  • Ich sing dich von der Liste!“ Singstar und Karaoke, Stimmbildung mit der Playstation in: Klasse Musik, Heft 1/2007, Mainz: Schott, 2007
  • Gitarren-Helden“ Luft- und Knopfgitarre – Unterricht an der Playstation in: Klasse Musik, Heft 1/2007, Mainz: Schott, 2007
  • Workshop: Boomwhackers im Musikunterricht“ Kleine Spiele und Übungen für das Klassenmusizieren in der Primarstufe in: Grundschule Musik, Heft 45, Seelze: Kallmeyer,2008
  • Live-Looping“ Rico Loops Augenblicks-Musizieren in der Schule in: Praxis des Musikunterrichts – Die Grünen Hefte, Heft 95, Marschacht: Lugert, 2008
  • SchulPodcasting“ in: Jan-Arne Sohns / Rüdiger Utikal (Hg.): Popkultur trifft Schule: Bausteine einer neuen Medienerziehung, Weinheim/Basel: Beltz, 2009
  • „Fußball von A-Z” Einen WM-Song schreiben in: lehrer-online, 2010
  • „Web 2.0 im Musikunterricht” – Ein kleines Tutorial, in Teerhag, Jürgen: Musikunterricht Heute 7, 2010
  • “CODO der Dritte und der Kampf gegen das Böse” Ein modernes Märchen fordert zu Umgangsweisen mit Gegensätzen aus; in: Grundschule Musik, Heft 57, Seelze: Kallmeyer,2011
  • “1stClassRock – die Bandklasse”  - Ein offenes Musikklassenkonzept; in: Diskussion musikpädagogik, Heft S3 – Sonderheft 2011, Klassenmusizieren – AfS-Bundeskongress, Hamburg: Hildegard-Junker-Verlag, 2011
  • “28 SchülerInnen sind ‘ne Band …” – Der GrooveCircle im Bandklassen-Unterricht “1stClassRock” in: Musik und Bildung , Heft 3/2011, Mainz: Schott, 2011

Konzeptionelle Mitarbeit:

  • Hafen, Roland; Schmidt-Köngernheim, Wolfgang; Fromm, Michael: „MuSe – Musik in der Sekundarstufe“, ein Fort- und Weiterbildungsprojekt des ifb, Speyer, Mitarbeit im Bereich „Klassenmusizieren/Groove“, ifb Speyer, 2003
  • Grün, Gerhard; Fromm, Michael: „MuSe – Musik in der Sekundarstufe“, ein Fort- und Weiterbildungsprojekt des ifb, Speyer, Bereich „Musikcomputer“, ifb Speyer, 2003
  • MuSe – Musik in der Sekundarstufe“, ein Fort- und Weiterbildungsprojekt des ifb, Speyer, Bereich „Hören“, ifb Speyer, 2003
  • „Eine Einführung zur Didaktik und Methodik des Musikunterrichts” in: Bausteine Musik, Grundordner zur Loseblattsammlung, Aachen: Bergmoser und Höller, 2008

Referententätigkeit:

  • AfS (Arbeitskreis für Schulmusik)
  • Akademie für Lehrerfortbildung  und Personalführung Dillingen
  • Apple, München
  • BdpM (Bundesverband Deutscher Privatmusikschulen)
  • Boinx Software
  • Boomwhackers
  • Bundesmusikakademie Trossingen
  • Casio Deutschland
  • Didacta
  • Eurogymnasium Waldenburg
  • GEW
  • GMP (Gesellschaft für Musikpädagogik)
  • Grundschulverband
  • ifb Saarburg
  • ifb Speyer
  • iMedia, Mainz
  • Internationales Haus Sonnenberg
  • Landesmusikakademie Berlin
  • Landesmusikakademie Hamburg
  • Landesmusikakademie Schlitz (Hessen)
  • Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz (Neuwied)
  • Landesmusikrat Rheinland-Pfalz (Basic Pop)
  • Let’s make Music
  • Modern Music School
  • Musikhaus Lindberg, München
  • Musikhaus Thomann, Burgebrach
  • Musikhaus Schaller, Kaiserslautern
  • Musikmesse Frankfurt
  • Musikschule Gütersloh
  • Native Instruments
  • Popakademie Baden-Württemberg
  • PPC Music School Hannover
  • Studienseminar Kaiserslautern
  • Studienseminar Kusel
  • Studienseminar Offenburg
  • Studienseminar Rohrbach
  • Studienseminar Sindelfingen
  • Schlagwerk Percussion
  • Universität Koblenz-Landau
  • Universität Nürnberg
  • VDM (Verband Deutscher Musikschulen)
  • VDS (Verband Deutscher Schulmusiker)

Internetprojekte:

  • www.musik-fromm.de Materialsammlung für Studierende, Berufsanfänger, Seiten- oder Quereinsteiger sowie für Kolleginnen und Kollegen, welche fachfremd unterrichten (müssen)
  • www.schulpodcasting.info Informationen zum Thema Schulpdocasting – in Zusammenarbeit mit Sebastian Dorok; in Kooperation mit Apple (Apple Distinguished Educator)
  • www.1stClassRock.de Portal für Musikklassen mit Bandinstrumenten

Die große Produktion starten

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Die große Produktion starten
Nun kann man beginnen, seine eigenen Midi-Files zu erstellen. Sei es zur Herstellung von Halbplaybacks, für Übungs-Files für einzelne Instrumentalisten, zum Arrangieren für das Musizieren im Klassenverband oder einfach – just for fun – um den eigenen Hit zu produzieren.

Die Vorgehensweise hierbei kann „looporientiert“, d.h. von einem Drumloop ausgehend wird ein Bassloop hinzugefügt und durch Keyboards, Gitarren, akustische Instrumente oder Synthesizersounds ergänzt oder rein „tonstudioorientiert“ sein, falls man sich dazu entscheidet, „traditionell“ zu arbeiten und jede Spur „step by step“ einzuspielen.

Nahezu jedes Keyboard besitzt seit den 80er Jahren den Midi-Anschluss. Diesen muss man nun mit dem Computer verbinden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Eine (ältere) Möglichkeit besteht darin, mit einem Spezialkabel das Keyboard an den sog. „Gameport“ des Computers anzuschließen.

Hierzu muss man im Treiberprogramm den „Gameport“ anwählen, damit der Computer weiß, woher „die Musik“ kommt.

Eine (bessere) Möglichkeit besteht darin, das Keyboard über den USB-Port anzuschließen. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe solcher „Interfaces“ und die Firmen „m-audio“ und „edirol“ haben sich in diesem Bereich einen Namen gemacht. Solche Interfaces gibt es bereits ab 40 Euro. Besitzen sie darüber hinaus eine zusätzliche Treibersoftware, ist das anschließende Arbeiten reines „plug and play“; der Computer erkennt das Interface selbständig und man kann spielen …

Das Edirol „Audio-Capture“ ist ein Midi-Audio-Interface. Es hat den Vorteil, dass man hiermit sowohl die Verbindung zwischen Keyboard und Computer als auch die Verbindung zwischen Mikrofon und Computer herstellen kann, so dass es möglich ist, jedes Instrument digital aufzuzeichnen.

Dieses Gerät ist zwar etwas teurer; die Anschaffung rentiert sich allerdings. Hierdurch wird der Computer zum kleinen Tonstudio.

Um den „großen Hit“ abzumischen muss man die Midi-Spuren nun in wav-Dateien konvertieren. Dies geschieht (zunächst einmal) dadurch, dass man den „line-out“ der Soundkarte mit einem Ministereoklinkenkabel mit dem „line-in“ verbindet.

Nun startet man die Midi-Datei (.mid) in Logic Fun © und nimmt sie gleichzeitig auf einer Audiospur (.wav) auf, da man die Computerdaten über diesen Weg in „CD-Daten“ umwandelt.

Auf den weiteren drei Spuren kann man Gesang, zusätzliche Instrument usw. aufnehmen (und diese ggf. „bouncen“ und wieder von vorne beginnen)

Im Tonstudio funktioniert diese Arbeit etwas anders: Hier erstellt man in der Regel aus jeder Midi-Datei eine wav-Datei; für das Schlagzeug alleine werden hier in der Regel sechs und mehr (!) wav-Dateien verwendet, um ein exakteres Abmischen zu ermöglichen.

On the Air – ein eigenes Pausenradio erstellen

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On the Air – ein eigenes Pausenradio erstellen
In der gleichen Art und Weise wie oben beschrieben kann darüber hinaus eine Pausenradiosendung arrangiert werden.

Das Pausenradio ist eine Investition aus der Gewaltprävention; Schulen, welche hiermit arbeiten berichten von großen Erfolgen. Allerdings gestaltet es sich für Schüler anfangs sehr schwierig, „live“ zu moderieren; hier bilden Hemmungen oft Blockaden – die Angst vor dem Stottern ist zu groß.
Deshalb bietet es sich anfangs an, solche Sendungen komplett aufzuzeichnen. (Hierzu sollte angemerkt werden, dass dies selbst in „großen Rundfunkanstalten“ des Öfteren praktiziert wird).

Der Einfachheit halber sollte man mit zwei CD-Playern arbeiten. Während der erste für die Musik benutzt wird, dient der zweite zum Abspielen der Moderationen, Zwischentexte, Jingles, Bekanntmachungen usw.
Diese „Fill-Ins“ können mit Logic Fun © erstellt werden. Die Arbeit gleicht im Großen und Ganzen der der Hörspielproduktion.

Um ein „Jingle“ zu produzieren kann man zunächst auf eine normale Musik-CD zurückgreifen, welche man in Logic Fun © importiert. Mit Doppelklick öffnet sich das bereits bekannte Fenster, wodurch ermöglicht wird, einige Takte herauszuschneiden.

Dies ist auch im Arrangierfenster (man schneide wie beim Midi-File) möglich; allerdings wird es hier genauer.

Weiterhin können kleine Szenen, Sketche usw. produziert und „gesendet“ werden.

Für das Pausenradio reicht anfangs eine etwas größere Stereoanlage völlig aus. Inwiefern hieraus eine AG entsteht, welche dann entsprechend Charts (der Klassen, der Stufen, der Lehrer etc.) bzw. besondere „Aktionstage“ (wie „Metall-Day, „HipHop-Day, Techno-Day etc.) zusammenstellt hängt vom Einsatz der Schüler und vor allem des Lehrers ab.

Darüber hinaus können im Pausenradio die im Musikunterricht produzierten Titel gespielt werden.

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