Mit MIDI-Files Noten drucken
Um das Notenbild sichtbar zu machen genügt der Doppelklick auf die entsprechende Spur (dies ist eine Programmvoreinstellung, die geändert werden kann).

Ein anderer Weg ist über „Fenster/Noteneditor öffnen“ möglich.

Zunächst ist das Notenbild noch in einer langen Linie dargestellt. Wenn das Männchen blau leuchtet bedeutet dies auch hier, dass das Fenster „mitwandert“, also stets der gespielte Notenausschnitt sichtbar ist.

Anfangs ist das Notenbild immer in C-Dur gehalten, d.h. oft mit sehr vielen unübersichtlichen Vorzeichen versehen. Ein Doppelklick direkt hinter den Violinschlüssel öffnet den Dialog, um die Tonart festzulegen:

Das MIDI-File hat nun die „unbequeme“ Tonart Ab-moll. Soll die Tonart „klingend“ geändert werden, muss man dies im Arrangierfenster (Transpose) vornehmen. Die Veränderung im Notenbild würde nur andere Vorzeichen setzen.

Zurück zur Arrangieransicht und alle Spure selektieren (ein Viereck mit der Maus um alle Spuren malen; die Schlagzeugspur allerdings nicht! Sie hat – wie schon gesagt – eigene Regeln) Nun kann das Arrangement z.B. einen halben Ton nach oben transponiert werden (Transpose „+1“) und hat die Tonart a-moll.

Ein Klick auf das Symbol für Saitenlayout (oben links das vierte Symbol) öffnet nun das Notenbild in druckfertiger Qualität.

Über den Befehl „Ansicht“ lässt sich nun noch ein weißer Hintergrund einstellen; der gelbe Hintergrund dient nur der besseren Übersichtlichkeit, er wird nicht gedruckt.

Klickt man oberhalb der obersten Notenlinie, so stellt Logic fun © die gesamte Partitur dar.

Ein Klick auf die gewünschte Stimme öffnet den separierten Stimmenauszug.

Über den Befehl „Datei/Papierformat…“ lässt sich das gewünscht Format einstellen und mit „Datei/Drucken…“ ausdrucken.

Für das Notenbild liefert Logic fun © vier verschiedene Layout-Typen:

– eine Notation im Bassschlüssel
– eine Notation im Violinschlüssel
– eine Notation im Klavierschlüssel (wie oben)
– eine Notation im Schlagzeugschlüssel

Hierfür wird links neben das Wort Format (in diesem Fall „Piano“) geklickt, so dass sich das Dialogfenster öffnet, an welchem nun der entsprechende Schlüssel eingestellt werden kann.

Schreibt man „swingende Noten“ so auf, wie sie auch wirklich klingen, ergibt sich oft ein schwer überschaubares Notenbild. Im Zeitalter des Jazz begann man damit, Noten – mehr oder weniger – relativ aufzuschreiben, d.h. zwei Achtel werden nicht als solche (binär) gespielt sondern werden vielmehr wie eine punktierte Achtel mit Sechzehntel (ternär) aufgefasst. Dies dient der Übersichtlichkeit und lässt dem Musiker Freiheit bei der Gestaltung „seines Grooves“.

Das MIDI-file erkennt in der Regel die Noten „haargenau“ (der Computer hat nun mal das präziseste Timing) so, wie sie eingespielt wurden, so dass bisweilen Noten, die als zwei Achtel „gedacht“ waren sich überaus kompliziert darstellen.

Öffnet man das Notenbild der Melodie des Altsaxophons, so ergibt sich ein für Schüler schwer zu lesendes Notenbild.

Das „swingende Noten“ in der Regel nicht so aufgeschrieben werden, wie man sie spielt, kann man auch hier das Notenbild verändern; man spricht von „Quantisierung“. Die Quantisierung bewirkt, dass alle Notenwerte nach einem vorher bestimmten Modus angepasst werden.

Unterhalb von „Format“ befindet sich die Quantisierungsoption. Ein Klick auf diese Stelle öffnet ein Dialogfenster. Mit dem Befehl „8“ legt man fest, dass die Achtelnote (und –pause) als „kleinste Einheit“ betrachtet werden soll, so dass das Notenbild nun gut lesbar (und dementsprechend „swingend-interpretierbar) ist.

Diese Quantisierung wirkt sich lediglich auf das Notenbild und nicht auf das gespielte Arrangement aus.

Das Notenbild kann nun weiterhin bearbeitet werden, in dem man Noten einfügt (den entsprechenden Notenwert links anklicken und an der gewünschten Position einfügen) bzw. wieder wegradiert.

Diese Veränderungen sind dann auch in der MIDI-Sequenz verankert!