MIDI-Files graphisch kreieren

MIDI-Files graphisch kreieren

MIDI-Files graphisch kreieren
Spätestens mit Beginn des Zeitalters der „Neutöner“ war alles möglich. Der Fokus in der Musik hat sich gewandelt. Die so genannte „Neue Musik“ ist für Schüler von heute leicht zugänglich – wenn sie sie selbst ausführen!

Logic fun © bietet die Möglichkeit, Musik „graphisch“ darzustellen. Dies geschieht im „Matrix-Editor“, welche Töne hinsichtlich ihrer Höhe und ihrer Länge darstellt. Um den Matrix-Editor zu öffnen, muss zunächst eine Midi-Sequenz erzeugt werden. Dies geschieht am einfachsten, indem man mit der rechten Maustaste auf eine Midi-Spur klickt.

Nun lässt sich der Matrix-Editor über den Befehl „Fenster/Matrixeditor öffnen…“ erreichen.

Zum Arbeiten im Matrix-Editor klickt man den „Stift“ an und „malt“ in die entsprechenden Tonhöhenbereiche. Ein gemalter Strich kann durch Klicken, Halten und Bewegen der Maustaste vergrößert oder verkleinert werden.

Mit dem Radiergummi wird wieder gelöscht.

In der experimentellen Musik klingen besonders die Wiederholungen sehr interessant. Beim Arrangieren bzw. Komponieren hilft der so genannte Cylce-Modus von Logic fun ©, der eine vorübergehende Schleife im Arrangement bildet.

Hierfür markiert man im oberen Bereich die Takte, welche stets wiederholt werden sollen. Im Transportfenster muss das „Cycle-Zeichen“ grün sein.
In der gleichen Art und Weise lassen sich jetzt mehrere Spuren mit mehreren Instrumenten erstellen, die alle „Neue Musik“ spielen.
Graphische Notation kann darüber hinaus sehr interessant benutzt werden, indem man tatsächlich „Grafiken“ anfertigt und prüft, inwiefern sie „klingen“ …

Hier werden der Kreativität keine Grenzen gesetzt und erfahrungsgemäß bekommen Schüler über diesen Weg einen völlig anderen Zugang zu „Neuer Musik“; sie haben sie ja selbst „geschrieben“ …

Darüber hinaus lässt sich prüfen, wie denn der Name (der eigene oder der einer Band) „klingt“.

Auch hier kann man wiederum mit verschiedenen Sounds experimentieren; die Sequenz lässt sich kopieren und auf neue Spuren (zeitlich versetzt) einbauen, so dass man einen „Kanon“ erstellen bzw. eine Art „Fuge“ anstreben kann.

Zoomt man die Größe auf das Maximum, so lässt sich jeder Ton in seiner Lautstärke verändern, indem man links auf das „V“

(Velocity = Anschlagsstärke) (unterhalb der Hand) und dann auf den entsprechenden Ton klickt.

Die Maus funktioniert nun wie ein Mischpultregler: wird sie nach unten geführt, wird der Ton leiser (und die Farbe wandert von grün über blau nach violett), wird sie nach oben geführt, wird der Ton lauter (und die Farbe wandert von gelb nach rot)