MIDI am Standard-PC

MIDI am Standard-PC

MIDI am Standard-PC
Standard-PCs besitzen in der Regel eine so genannte „On-Board-Soundkarte“, die unter „Tonstudioaspekt“ nicht gemessen werden kann, für die Arbeit zuhause oder in der Schule allerdings (zunächst einmal) völlig ausreichend ist.

Eine Soundkarte ist vergleichbar mit einem Synthesizermodul, nur dass diese direkt in den Computer eingebaut wurde und mit Hilfe eines Sequenzerprogrammes und/oder einer externen Tastatur gespielt werden kann.

Zusätzlich bieten Soundkarten die Möglichkeit, Klänge oder Geräusche mit einem anschließbaren Mikrophon aufzuzeichnen (digitale Tonaufzeichnung). Diese Aufnahmen können dann mittels geeigneter Software bearbeitet und wiedergegeben werden.

Um die Klänge der Soundkarte auch hören zu können, muss diese mit einem Kopfhörer verbunden, an einen Verstärker mit den Lautsprechern (z.B. einer Stereoanlage) angeschlossen werden oder man verwendet Aktivboxen, welche direkt an der Soundkarte angeschlossen werden können.

Doch zunächst einmal muss der „MIDI-Treiber“ eingestellt werden. Dies geschieht unter „Systemsteuerung/Multimedia“ bzw. „Systemsteuerung/Sounds und Audiogeräte“. Je nach Betriebssystem optisch unterschiedlich aufgebaut, enthält es doch die gleichen Bestandteile.

Ist der MIDI-Treiber eingestellt, sollte unbedingt noch darauf geachtet werden, dass die Lautstärke auch „hochgefahren“ ist, was nicht immer vorausgesetzt werden kann und entweder durch Klicken auf das Lautsprechersymbol in der unteren Leiste oder über Systemsteuerung geschieht:

Wave(s) bezieht sich hiier auf Audiospuren , Synth, Synthesizer oder SW-Synthesizer ist der Kanal für die Midi-Arbeit, nämlich der „Software-Synthesizer“.

Hier kann das Feld „Ton aus“ angeklickt sein womit diese Spur „gemutet“ also „stumm geschaltet“ ist – dieses Häkchen muss entfernt werden.

Mit der Lautstärke sollte man es nicht „übertreiben“, um eine „Übersteuerung“ zu verhindern – der Gesamtsound klingt sonst verzerrt.

Anschließend muss nur noch der Kopfhörer in die entsprechende Buchse (hinten am PC in die Soundkarte stecken; in der Regel hat sie ein Kopfhörersymbol – nicht mit dem CD-Player verwechseln!) gesteckt bzw. Monitorboxen angeschlossen werden. (Achtung: die Farben können manchmal vertauscht sein! Symbole beachten!)

In der Regel sind diese „Grundkonfigurationen“ bereits passend eingestellt; trotzdem kann ein gewisses „know-how“ nicht schaden …

Nachdem all diese Vorbereitungen getroffen wurden (und in der Regel muss man nichts mehr verändern, weil alles „von Werk aus“ vor eingestellt wurde; man allerdings immer davon ausgehen muss, dass gerade am Schulrechner in der „Systemsteuerung rumgespielt“ wurde …) öffnet man nun das Sequenzerprogramm „Logic fun ©“ mit Doppelklick.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, ein Midifile mit der rechten Maustaste anzuklicken und dann über „öffnen mit“ das Sequenzerprogramm anzugeben und mit der erweiterten Option „Dateityp immer mit dem ausgewählten Programm öffnen“ den PC derart konfigurieren, dass er jedes Midifile immer mit „Logic fun ©“ öffnet.

Oft erkennt das Programm automatisch die Soundkarte, falls nicht, muss man auch hier noch einmal den entsprechenden MIDI-Treiber angeben. Die Stelle ist leicht versteckt; mit einem Klick mit der linken Maustaste lässt sie sich öffnen und der Treiber einstellen:

Diese Einstellung sollte man mit gedrückter „Strg-Taste“ vornehmen; damit ist sie für alle Spuren verbindlich.

Generell sollte man sich einen Ordner für die Midi-files anlegen, in welchem die Daten immer abgespeichert werden. Dies erleichtert die Arbeit ungemein; ewiges Suchen entfällt.

Das Dialogfeld lässt sich entweder mit der Tastenkombination „Strg+O“ oder über den Befehl „Datei/Öffnen…“ öffnen. Nun das ausgewählte MIDI-file anklicken und schon ist das gesamte Arrangement in Logic fun © sichtbar.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass man das gewünschte MIDI-file mit der rechten Maustaste anklickt und über den Befehl „öffnen mit…“ „Logic fun“ anklickt.