Kulturfunk – eigene Hörspiele erstellen

Kulturfunk – eigene Hörspiele erstellen

Kulturfunk – eigene Hörspiele erstellen
Hörspiele erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit und gerade die Produktion stellt hier den interessantesten Aspekt dar. Hierfür sind nahezu alle Textarten geeignet; mit gesteigerter Popularität wächst die Motivation.
Da Logic Fun © digitale Aufnahmen ermöglicht, sind kleinere und größere Korrekturen möglich, d.h. Versprecher, Räuspern oder Störgeräusche können nachträglich herausgeschnitten werden.

Zunächst startet man die Aufnahme wie oben beschrieben und lässt den Sprecher den Text lesen. Bei „Fehlern“ braucht man nicht abzubrechen sondern fängt vielmehr ein oder zwei Worte vorher an und liest weiter.
Um die „Versprecher“ herauszuschneiden, klickt man anschließend auf die entsprechende Spur. Der aufgezeichnete Bereich wird nun als „Wellenform“ dargestellt.

Um einen Fehler herauszuschneiden, markiert man den entsprechenden Bereich:

Mit dem Befehl „Bearbeiten/Ausschneiden“ kann nun die markierte Stelle gelöscht werden.

Eine derart bearbeitete Tonspur gilt nun als Ausgangsmaterial für das Hörspiel. Hörspiele leben von Geräuschen, die über http://www.hoerspielbox.de ausgewählt werden können.

Da Logic Fun © vier Audiospuren anbietet, können drei Spuren für weiteres Material verwendet werden. Hier kann man weiterhin verschiedene Sprecher aufzeichnen und Geräusche oder Musik einfügen.

Dazu klickt man in der gleichen Art und Weise die nächste Spur an und zeichnet auf.

Hat man nun vier Spuren aufgezeichnet, müssen diese im Mischpult abgemischt werden. Hier kann man weiterhin die Effekte „Chorus“ und „Reverb“ beimischen, welche im oberen Bereich der Kanalfader gesteuert werden.

Weiterhin kann man einen kleinen Equalizer benutzen.
Die Feineinstellung der Effekte nimmt man an den „Bus-Wegen“ vor, indem man auf den entsprechen den Effektnamen klickt.

Da sich die Geister hier oft scheiden – und es eine ganze Reihe von Fachliteratur hierzu gibt – sollte man hier anfangs „mutig“ an den Reglern „spielen“ und sich den „Effekt“ anhören.

In der Regel findet man „seinen“ Sound anfangs viel eher über den Weg des Experimentierens als über den des Lesens …

Für die Feineinstellungen sollte man sich viel Zeit nehmen (wobei man sich allerdings vor dem „Verkünsteln“ hüten muss; oft macht es sehr viel Spaß mit Geräuschen, Effekt, Stimmen und Musik zu expe

rimentieren und sehr schnell verliert man den Überblick bzw. das „Übergehör“ …

Ist der so genannte „Endmix“ fertig, muss er wieder in eine wav-Datei umgewandelt werden, da man zurzeit noch vier abgespielte Spuren hört. Dies geschieht über den Befehl „Bounce“.

Unterhalb des Kanalfaders „Output 1 – 2“ befindet sich der Button „Bnce“. Klickt man diesen an, öffnet sich das „Bounce-Fenster“, welches aus dem Arrangement eine wav-Datei erstellt.

Diese Datei kann man dann – wie jedes andere Musikstück – auf eine CD brennen, so dass das erstellte Produkt mit nach Hause genommen, vorgestellt oder auch verkauft werden kann.

Generell sollte man erst dann „bouncen“, wenn man mit dem Endmix „richtig glücklich“ ist …