Drum ’n‘ Bass – eigene Songs aus Loops erstellen

Drum ’n‘ Bass – eigene Songs aus Loops erstellen

Drum ’n‘ Bass – eigene Songs aus Loops erstellen
Über die Audiospuren von Logic Fun © ist es möglich, mit Samples bzw. Loops zu arbeiten. Hierbei handelt es sich um kleine, in der Regel eintaktige wav-Dateien verschiedener Instrumente und Stimmen.

Loops sind in der Regel nummeriert, wobei sich die Ziffern am Ende auf die Tonstufenfolge beziehen; so entspricht „1“ dem Akkord der 1. Stufe, „2“ dem Akkord der zweiten Stufe usw. Somit ist es für Schüler ohne Kenntnisse der Harmonielehre möglich, einen Song zu arrangieren. Wichtig ist, dass alle Instrumente die gleiche Ziffer haben.

Sehr viele Loops kann man u.a. unter http://www.loopmania.com gratis downloaden. In der Regel sind sie hier im mp3-Format abgelegt und lassen sich über „audacity“ in wav-Dateien konvertieren.

Loops werden in der Regel in „bpm“ (beats per minute; Schläge pro Minute) angegeben. Hier ist unbedingt darauf zu achten, dass nur Loops, welche die gleiche „bpm-Endung“ haben miteinander kombiniert werden.

Die Arbeitsweise entspricht nun weitestgehend der des oben beschriebenen Projektes; allerdings sollte man das Metronom im Transportfenster auf die gleiche „bpm-Zahl“ wie die der benutzten Loops bzw. Samples (in diesem Fall 100 bpm) setzen.

Anschließend werden die einzelnen Loops über den Befehl „Audio/Audio File importieren …“ auf die entsprechenden Audiospuren kopiert.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Werkzeug „Stift“ zu wählen und direkt in die entsprechende Audiospur zu klicken; automatisch wird der „Importieren-Befehl“ geöffnet.

Logic importiert diese Files in der Regel grau; der Übersicht wegen sollte man sie über den Befehl „Spur/Objektfarben“ entsprechend färben.

Nun kann man mit den einzelnen wav-Dateien „spielen“. Wav-Dateien lassen sich – genau wie midi-Dateien – „loopen“, was anfangs sehr hilfreich ist, um den Grundcharakter eines Songs zu erfassen.

Um einen „break“ in die Schlagzeugspur zu „programmieren“, importiert man an die gewünschte Stelle (in diesem Fall 4. Takt) den „break“ und kopiert dahinter den Loop vom Anfang usw.

Achtung: importierte wav-Dateien werden immer an die Stelle gesetzt, an welcher sich der Taktbalken (der lange graue Strich) befindet. Befindet sich dieser am Anfang einer Spur, auf welcher schon eine wav-Datei liegt, so kopiert das Programm diese auf die vorhandene Datei. Man muss sie dann weiter schieben. Der Einfachheit halber sollte man stets den Taktbalken mitbewegen.

Nun ist es möglich, auf die einzelnen Spuren verschieden Loops zu legen (etwa auf die erste Spur „drums“, darunter den Bass, darunter die Stimme usw.)

Diese Arbeit hat stets einen sehr hoch motivierenden Charakter und in der Regel „zaubern“ Schüler hier sehr gute Ergebnisse.

Kombiniert mit eigenen Sprachaufnahmen (in jeder Klasse findet sich ein „Rapper“, der dann meist von Rechner zu Rechner zieht, um „einzusprechen“) oder selbst erstellten Instrumentalloops (etwa mit dem Xylophon) sind hier keinerlei Grenzen gesetzt.