Szene
Handschattenspiel zur Musik
0Handschattenspiel zur Musik
Es erinnert an die Zeiten, in denen man als Kind im Bett liegen musste und noch ein Lichtschein an die Wand geworfen wurde … meist entwickeln sich hier die ersten Versuche mit dem Handschattenspiel, oft war es der Hase, vielleicht noch ein Hund.
Dieses Spiel eignet sich hervorragend im Primarbereich, um von der kleinen Sequenz bis zum großen Stück zu inszenieren, denn im Grunde reicht eine Lichtquelle, die beispielsweise vom Overhead-Projektor ausgehen kann und ein verdunkelter Raum. Selbstverständlich ergänzen Leinwände, verschieden Farben und Aktionsflächen die Arbeitsweise sinnvoll, allerdings sind sie nicht zwingend notwendig.
In den archivierten und digitalisierten Büchern “The Art Of Shadography“, “The Art of Hand Shadows” und “Hand Shadows” findet man detaillierte Anleitung, wie die Finger zu halten sind; weitere Beispiele finden sich auf youtube unter dem Suchbegriff hand shadows.
Stop-Motion im Musikunterricht
3Stop-Motion im Musikunterricht
Stop-Motion ist eine Filmtechnik, bei der unbewegliche Gegenstände animiert werden; in erster Linie den Trickfilmen zugeschrieben, findet diese Technik aber durchaus auch in Realfilmen Verwendung.
Eine Szene wird animiert, indem Bild für Bild des Filmes geringfügig verändert wird; am bekanntesten dürfte neben dem Zeichentrick die Clay-Animation sein, bei der Figuren, die wie Knetfiguren aussehen (in Wirklichkeit aber aus wesentlich komplexeren Materialien bestehen – hier hat jeder Filmemacher seine eigenen Tricks) bewegt werden, etwa wie die Abenteuer von Wallace & Gromit.
Ob man nun diese Filme selbst herstellt oder das Rohmaterial aus dem Internet verwendet, um es im Musikunterricht weiterzuverarbeiten – Stop-Motion-Filme bieten unglaublich viele Möglichkeiten. Ein besonders effektiver Bereich ist der der Brickfilms, bei denen Filme mit Legofiguren animiert werden (eine äußerst interessante Seite hierfür ist brickfilms.com), da man zum Erstellen nicht mehr als einen Computer, eine spezielle Software wie iStopMotion oder sonstiger Software, die sich auf der Seite StopMotionCentral findet, eine Webcam und Legosteine und -figuren (die sich zuhauf im Kinderzimmer der Schüler finden lassen) braucht. Puristen akzeptieren ausschließlich Legosteine, Playmobil-Figuren oder Figuren von MegaBloks lassen sich allerdings genau so gut animieren.
(Beispielarbeit eines Zehnjährigen)
Mit den Suchstrang Brickfilm oder Clayanimation lassen sich bei youtube viele tausend solcher Clips unterschiedlichster Qualität anschauen und laden. Hiermit kann man
- live oder am Computer vertonen (und aufzeichnen)
- mit Geräuschen (live und vom C0mputer) untermalen
- Dialoge synchronisieren
- die Filme mit einem Soundtrack (live oder von der CD) unterlegen und selbst
- (Kunst-)Lieder und Songs verarbeiten, in Szene setzen bzw. eine Clip gestalten
Weiterhin bietet es sich an, fächerübergreifend mit Deutsch zu arbeiten, indem man Gedichte, Balladen, Szenen aus Theaterstücken etc. nachstellt. Ein wahres Meisterwerk findet man hierbei im Totentanz, animiert von GoLego.
Stille Mönche – ein Spiel mit Worten
0Stille Mönche – ein Spiel mit Worten
Eine wunderbare Idee, um mit einfachen Mittel einen äußerst wirkungsvollen Beitrag bei Schulfeieren u.ä. zu leisten findet sich bei youtube.
Dieses Beispiel, das auch noch mit anderen Kameraperspektiven aufgenommen wurde (was hilfreich beim Mitschreiben der einzelnen Bewegungsabläufe ist), kann sehr leicht erarbeitet werden – und verlangt dennoch bei aller Liebe zum Spiel und zum Scherz in der Choreographie einiges an Musikalität ab:
Immerhin muss jedem Spieler klar sein, wann sein Schild nach oben muss …

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