Audio-Basics

Neue Musik mit Audacity

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Neue Musik mit Audacity

Da muss man erst mal drauf kommen … Audacity (mit Betonung auf der 2. Silbe wie “Publicity”; as englische Wort audacity (engl. für Verwegenheit; Aussprache mit Betonung auf der 2. Silbe, vgl. publicity) bietet eine Importfunktion, deren Sinn sich zunächst nur in Bezug auf einige kleine Aktionen erschließt:

Das Audioprogramm kann nahezu (wahrscheinlich sogar definitiv) alle Daten importieren und diese dann in Musik umwandeln. Im Menu findet sich unter Datei der Eintrag “Import”, wonach man auf “Rohdaten” klicken muss, so dass dass Audacity nahezu alle Daten als Audiodatei interpretiert. Beim Mac geschieht dies über den Befehl “Projekt/Rohdaten importieren”.

Beim Import bietet es sich an, die Standardeinstellung zu verwenden – diese reicht in jedem Fall aus.

Mit der nun importierten Datei lässt sich spielen bzw. arbeiten. Man kann sie (be-)schneiden, neu arrangieren, mit Effekten versehen bzw. ergänzen – und im Sinne von “wirklich Neuer Musik” gestalten – eine Adaption zu Stockhausen ließe sich ergänzend hinzufügen.

Diesem Beispiel liegt der Import von “MS Paint” zugrunde; weitere Beispiele, wie dieses, dieses oder dieses lassen sich in der Soundcloud finden.

Sequel 2 im Unterricht

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Sequel 2 im Unterricht
Wer loopbasierte Programme im Musikunterricht eingesetzt hat, weiß, dass damit so ziemlich alles geht, wovon des Lehrers Herz träumt. Vom Erstellen einfacher Arrangements bis zur großen Produktion, vom Podcast über Bearbeiten von MIDI-Files bis hin zum Erstellen eigener Produktionen.

Arbeitet man plattformübergreifend hatte man bislang immer wieder das Problem, dass manche Programme hier, andere da dafür aber nicht laufen. GarageBand ist zwar eines der griffigsten Programme dieser Art überhaupt, gibt‘s aber leider nur für den Mac. Den MusicMaker gab es mal in einer Schulversion in 10 Versionen, dann waren es weniger, jetzt gibt es ihn anscheinend gar nicht mehr und wenn – dann lief er bislang eh nicht auf dem Mac.

Von daher war es bislang nie leicht, die Arbeiten der Schüler zuhause fortsetzen zu lassen. Steinberg hat mit SequelLECampus nun eine Lösung auf den Markt gebracht, die diese Lücke schließt.

SequelLECampus ist eine leicht reduzierte Version von Steinbergs beliebtem Software-Musikstudio Sequel2 und somit die ideale Lösung, um sofort – egal ob mit oder ohne Vorkenntnisse – mit dem Produzieren zu beginnen.

Natürlich sind 199,- Euro im Vergleich zum damals kostenlosen MusicMaker oder dem in iLife mitgeliefertem GarageBand, dennoch – weiterlesen, denn das Lizenzmodell von Steinberg ist in dieser Art einzigartig:

Man erhält eine Multi-User-Lizenz, die allen Mitgliedern der Einrichtung eine uneingeschränkte Nutzung in der Schule und zu Hause (!) gestattet. Die Software darf also zum einen auf allen Rechner der Schule installiert und genutzt werden, zum andern darf sie auch an die Kolleginnen und Schülerinnen weitergegeben werden – plattformunabhängig, da die CD mit der Mac- und der Win-Version geliefert wird.

Darüber hinaus ist dann von dieser Version ausgehend ein Upgrade in die Vollversion pro Arbeitsplatz für ca. 49,- Euro (statt 99,- Euro; ab 10 gibt es zusätzlich Mengenrabatt) möglich – für jeden Schüler und jeden Kollegen.

Zwar sind wir, wie Sebastian so schön schrieb

(…) eigentlich alle auf der Suche nach der “fast geschenkten eierlegenden Wollmilchsau für den Unterricht” (…)

dennoch halte ich diesen Preis für ein absolut gutes Angebot, alleine wenn man bedenkt, dass Produktionen nun zuhause fortgesetzt, erweitert, überarbeitet bzw. Ideen aus dem Schülerrechner unmittelbar in den Unterricht integriert werden können.

 

1. Aufbau
Sequel kommt mit genügend Audio-Loops daher, um sofort mit dem Arbeiten zu beginnen. Zwar ist die Software auf den ersten Blick ungewöhnlich, kommt sie doch nahezu ohne Worte und lediglich mit Icons aus, allerdings gewöhnt man sich sehr schnell daran, die Maus über das entsprechende Bild zu halten und die dazugehörigen Informationen zu lesen.

Sequel ist so aufgebaut, wie man es von ähnlichen Produkten kennt:

Man findet einen Loopbrowser, einen Editierbereich und ein Mischpult, wobei die Möglichkeit, den einzelnen Spuren Bilder zuzuordnen (welche darüber hinaus aus der eigenen Library ergänzt werden können) und sie farblich zu markieren gerade bei Anfängern sehr sinnvoll ist und vielleicht sogar bewusstes Hinhören erleichtert.

Eigene Audio-Files lassen sich per drag & drop in die Software ziehen und dort entsprechend bearbeiten, was besonders beim Remixing (eine sehr beliebte Technik bei Schülern) sinnvoll ist.

Ein besonderes Gimmick ist das Virtual Keyboard, welches es ermöglicht, die mitgelieferten Software-Instrumente über die Computertastatur zu spielen, wodurch man sich USB-Keyboards erspart,

Besonders interessant für Schulrechner (die ja in der Regel nicht die für den Musikunterricht gewünschte Leistung bringen) ist die Möglichkeit, Spuren einfrieren zu lassen, weil dadurch die Rechnerleistung weniger beansprucht wird.

Was Sequel2 sonst noch so alles bietet, lässt sich hier in den Video-Tutorials anschauen und -hören oder im Handbuch nachschlagen – oder gleich durch Laden der Demo-Version ausprobieren. Wer dann so richtig am Produzieren ist und dann auf gewisse Grenzen stößt, dem seien noch die zusätzlichen Content-Sets oder die einschlägigen Loop-Seiten wie freeloops oder looperman (mit Registrierung) empfohlen.

 

2. Unterrichtsideen
Mit looporientierten Programmen lassen sich nahezu alle Bereiche des Musikunterrichts abdecken. Einige Ideen hierfür sind bereits im Blog unter dem Aspekt “Musik mit und am Computer” erwähnt wie:

Logic Lessons – Unterrichtsideen für Sequenzer

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Logic Lessons – Unterrichtsideen für Sequenzer
Nachdem sich die Anfragen in Bezug auf Logic und der Verwendbarkeit im Unterricht gehäuft haben, habe ich Kontakt mit meinem Kollegen Matthias Rheinländer, Musiklehrer und Wegbegleiter aus der Riege der Apple Distinguished Educator aufgenommen. Matthias ist Herausgeber der Reihe “Oberstufe Musik”, von denen besonders die Hefte Musiktheorie sowie die Arbeitshefte Jazz und Lied für die Oberstufe von Relevanz sind.

Für die Arbeit mit dem MusicMaker ist sein Heft Ton-Film-Schere erschienen, das noch eine der letzten Möglichkeiten bietet, die Schulversion vom MusicMaker zu erwerben.

Darüber hinaus hat er – damals in Kooperation mit emagic, heute in Zusammenarbeit mit Apple – 14 Logic Lessons geschrieben, auf die Sebastian Dorok schon einmal hinwies.

Diese Lessons können hier geladen und im Unterricht eingesetzt werden, da Matthias sie dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat. LogicFun, das hierfür erforderlich ist, gibt es an dieser Stelle zum Download.

Die lso-Dateien funktionieren allerdings nicht bei allen Lektionen mit LogicFun (in jedem Fall aber mit Logic Express); allerdings sind die Projekte (eine pdf mit entsprechender Lektionsbeschreibung liegt stets bei) so geschrieben, dass sie auch ohne die dazugehörigen Dateien genutzt bzw. adaptiert im Unterricht eingesetzt werden können:

||| Animals ||| Crossover ||| Film_ab ||| Jazz ||| Moldau ||| Mozart ||| Portrait ||| Rap ||| Rock ||| Schlager ||| Synthesizer ||| Tango ||| Wozzeck ||| Wuerfelspiel ||| Zusammengesetzt |||

Sequenzer: Logic Fun und Sonar Start im Musikunterricht

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Sequenzer: Logic Fun und Sonar Start
Es ist schlechter Stil, einen kompletten Artikel zu übernehmen – das tut man nicht, ich weiß, denn in der Regel reicht ja eine Verlinkung.

In diesem Fall allerdings habe ich einen Artikel bei meinem besten Freund Sebastian Dorok (endlich wieder-) gefunden und bin ihm äußerst dankbar, dass er ihn aus den Tiefen seiner Festplatte erneut ausgekramt und veröffentlicht hat.

Seinerzeit wurde er auf einem andern, äußerst populären Webprojekt des Autors publiziert, das leider nicht mehr existiert.

Um dem entgegenzuwirken, dass auch dieser Artikel eines Tages in den ewigen Jagdgründen des Datenmülls ohne Recyclingoption verschwinden wird, habe ich mich entschlossen, ihn komplett zu spiegeln, da er für den Musikunterricht m.E. eine ungeheure Relevanz hat.

Logic Fun war zur Erscheinungszeit Freeware für Windows. Die Herstellerfirma eMagic ist von Apple aufgekauft worden, seit dem gibt es Logic nur noch für den Mac.

Das Programm ist schon sehr alt, läuft aber m.W. in jedem Fall unter XP und auch unter Windows7. Von daher sollte es auch auf Vista funktionieren; ich bin für jeden Tipp diesbezüglich dankbar.

Es kann hier geladen werden: Logic Fun

Als Einleitungen zu LogicFun habe ich das Handbuch aus dem Jahre 2000 sowie eine auf mediaculture-online veröffentlichte Datei gefunden, nebst dazugehörigem Unterrichtsbaustein. Darüber hinaus möchte ich darauf hinweisen, dass die meisten Artikel in meinem Blog unter dem Bereich MIDI-Basics (sowie einige Audio-Beispiele) auf Logic Fun fußen bzw. dort zu reproduzierbar sind.

Weitere Ideen für Logic Fun habe ich bei Sebastian ausgeliehen; sie sind bei ihm und hier ladbar:

Logic Lesson – Crossover

Logic Lesson – Zusammengesetzt

Nicht für Logic, sondern für SONAR Start ausgelegt sind die Unterrichtsmaterialien “Fuge”, “Walzer” und “Blues”. Die Copyright-Regelung bezüglich SONAR Start ist leider äusserst komplex – Nachdem SONAR und SONAR Start von Cakewalk zunächst im Vertrieb von KLEMM Music waren, ist dieser Kanal 2003 geschlossen werden. Seit dem gehören Cakewalk und somit SONAR (das inzwischen bei Version 8.5 angelangt ist, während SONAR Start in etwa dem Level der Version 2.0 entspricht) zu EDIROL. Leider ist nicht genau geklärt, ob SONAR Start nun zum Download angeboten werden darf, oder nicht.

Sebastian hat dankenswerter Weise zwei Seiten gefunden, die SONAR Start noch zum Download anbieten – einmal ist das Rapidshare:

http://rapidshare.com/files/442716772/_sonar_start.zip [aus Sicherheitsgründen nicht direkt verlinkt]

sowie eineeine sehr spartanische Webseite, auf der ein scheinbar deutschsprachiger User anbietet, nach E-Mail Anfrage innerhalb von 24 Stunden SONAR Start inklusive einem deutschem Handbuch per Mail zu verschicken:

http://blobb.org/sonar/ [auch hier aus Sicherheitsgründen nicht verlinkt]

Wer also unbedingt mit SONAR Start arbeiten möchte, kann diese beiden eher halbseidenen Angebote nutzen. Hier gibt es nur die Materialien für Unterricht mit SONAR Start, die .wrk und .sgu Dateien können mit Logic nicht geöffnet werden, wohl aber die .mid Dateien – die Erklärungen dazu liegen sowieso als .doc Datei vor, weshalb ein Download von SONAR eigentlich nicht nötig ist.

SONAR Start – Blues

SONAR Start – Fuge

SONAR Start – Mozart Walzer

Audio-Editor online

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Audio-Editor online
Leidgeprüfte Musiklehrer wissen ein Lied davon zu singen: Magix Music Maker ist nicht netzwerkfähig, der Systemadministrator der Schule hat keine Lust, kein Zeit oder (auch oft) keine Ahnung, die Software zu installieren, das Passwort wird strenger gehütet als der heilige Gral und mit der Zeit vergeht die Lust, mit Audioproduktionen in der Schule zu arbeiten.

Endlich gibt es den Myna Audio-Editor von Aviary. Ein Audioeditor mit allem Drum und Dran, mit Loop-Browser, unendlich vielen Spuren und Effekten, online und somit von jedem Rechner abrufbar, so dass endlich genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.

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