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Rezension: Der Musiklehrer-Coach
2Rezension: Der Musiklehrer-Coach
Ursprünglich sollten den Lesern dieses Blogs Rezensionen erspart bleiben, stellen sie doch zu oft die (natürlich völlig zurecht formulierte) subjektive Sichtweise eines einzelnen Autors dar. Der Mehrwert solcher Pseudoliteraturkritik war für mich nicht ersichtlich. Die großen Buchportale im Internet bieten hierfür ein mehr als ausreichendes Forum und somit schien diese Ecke doch bedient genug.
In letzter Zeit erschienen allerdings einige Publikationen, die es wert sind, genauer beobachtet zu werden.
Fängt man erst einmal mit dem Rezensieren an, trifft man automatisch eine engere Wahl – in der Regel sind‘s ja die Favoriten, über die man schreibt. Und damit möchte ich jetzt auch mal anfangen.
Ob ich wirklich Zeit und Muße finden werden, dem Rezensieren einen eigenen Bereich im Blog beizumessen, wird sich zeigen, ebenso wie es abzuwarten bleibt, ob ich irgendwann mal meinen Traum erfülle und am Ende des Jahres eine Art „goldene Himbeere“ im Bereich musikpädagogischer Publikationen (bzw. bunte Hefte mit großer Schrift für Lehrer, die (auch) Musik unterrichten) zu verleihen – verdient hätten es ja einige …
Es freut mich besonders, dass ausgerechnet das neue Buch von Micaëla Grohé mir den Anlass gibt, doch ab jetzt mal ab und an über neue Veröffentlichungen zu schreiben, da ich bereits bei ihrem letzten Buch – Musik-Spiele - darüber nachdachte.
„Der Musiklehrer-Coach“ heißt das dieser Tage bei Helbling erschienene und 216 Seiten starke Werk, das mit dem Untertitel „Professionelles Handeln in konflikthaften Unterrichtssituation“ versehen und um ein vielleicht ein wenig provokantes Cover ergänzt wurde: ein (geschätzt) siebtes/achtes Schuljahr sitzt völlig gelangweilt mit allerlei Instrumentarium und trötet und döngelt (oder auch nicht) – vorne eine äußerst motivierte Lehrerin Anfang dreißig, die die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben zu haben scheint …
Wie wird‘s diesem Buch ergehen? Traut man sich, es am Helbling-Stand auf einem Kongress zu kaufen – gibt man damit preis, dass man Probleme im Unterricht hat, dass einem der ganze Kram manchmal über den Kopf wächst, dass man neulich fast wegen der 7c geheult hat, dass es einen selbst nervt, wenn in der achten nur mit Gebrülle, Klassenbucheinträgen oder Rausschmeißen Ruhe einkehrt? Will man so viel von sich verraten, wenn man auf Fortbildungen hört, dass Friederike S. neulich „ein total super tolles Brahms-Projekt gemacht“, Josef K. „genau weiß, wie man welche Pappenheimer zu packen hat“ oder Svenja L. berichtet, dass „jetzt alle ein Instrument bei ihr lernen“ und man nur ergänzen mag: „Bei mir läuft derzeit echt alles aus‘m Ruder …“
Da bin ich jetzt froh, dass es das Internet gibt und man das Buch verstohlen, heimlich still und leise bestellen könnte, ohne dass man darüber reden müsste. Denn eines möge man in manchen (!) Haifischbecken Lehrerzimmern tunlichst unterlassen: (vermeintliche) Schwächen offenlegen.
So übernimmt Frau Grohé das jetzt einfach für uns. Neutral. Schlicht. Ohne Tamtam und vor allem ohne Klugscheißerei (ich genieße gerade die Rezension im eigenen Blog; kein Verlag hätte den letzten Satz durchgehen lassen …). Sie zeigt auf und regt zum Überlegen an. Wer sich darauf einlässt, dem schiebt sie noch was nach: kleine Beobachtungen, winzige Aufschreibaufgaben, Notizen, mal was zum Ankreuzen, mal was zum Ausfüllen. Das zieht sie durch, das verlangt sie ab, um nicht zu sagen: das mutet sie uns zu.
Wer dieses Buch kaufen möchte, in der Hoffnung unter „U“ den Punkt „Umgang mit Kevin“ zu finden, der wird enttäuscht. Wer Listen erwartet, in den zu genau aufgegliedert ist: „Stehen Sie aufrecht! Gehen Sie dann gezielt auf die Schülerin zu, behalten Sie die erste Reihe trotzdem im Blick …“ wird sich nicht richtig bedient fühlen.
Frau Grohé kennt sie, die Situationen, die Probleme bereiten.
Und gerade darin liegt in meinen Augen die Besonderheit dieses Buches. Natürlich weiß sie auch von den Dschastiehns und Schanntalls, sie unterrichtet in Berlin und nicht an einer einzügigen Dorfschule (wobei es auch hier, verzeiht, liebe Kollegen, zu massiven Schwierigkeiten kommen kann, das weiß ich!). Nichtsdestotrotz fordern die einzelnen Kapitel (der Titel verrät ja bereits, dass es hier um Coaching geht) Begegnung mit sich selbst, denn hier lässt sich (in erster Linie, massiv und vor allem effektiv) etwas ändern – nicht an Kindern, die man eine oder zwei Stunden vierzig Wochen lang mit mehr als 25 anderen unterrichtet.
Die Begegnung mit sich selbst ist bisweilen stellenweise vielleicht ein wenig ungewohnt, bringt aber mit Sicherheit gewünschte Erfolge. Und man begegnet nicht nur sich selbst sondern – quasi en passent – auch jeder Menge von Schülern, solchen die man derzeit noch unterrichtet, aber auch solchen, die man mal unterrichtet hat. Man lernt sie, sich aber auch die Situationen kennen, einschätzen, manches verstehen, aber auch, vieles „einfach gut“ sein zu lassen.
Von daher lehne ich mich mal richtig weit aus dem Fenster und behaupte: Wer dieses Buch durcharbeitet, wird sich als Lehrer und somit auch seinen Unterricht verändern.
Ich kann und werde es auch Nicht-Musiklehrern empfehlen, weil der Inhalt gewisser exemplarischer Unterrichtssituationen variabel und ein Fallbeispiel wie „Saskia geht zögernd an die Tafel, wo sie die Noten … zeigen soll …“ (S.133) identisch ist mit Situationen wie „Korbinian geht an die Karte, wo er den Kaukasus zeigen soll“, „Perpetua geht ans Periodensystem der Elemente, um Palladium zu suchen“ oder „Servatius geht ans Smartboard, wo er einen ergoogleten Stream im Intranet simuliert“ …
Frau Grohé kennt die kleinen und großen Baustellen des Alltags, die Situationen, die scheinbar immer wieder kehren, kennt Schüler, Kollegium und Schulleiter, genau so wie die Arbeit mit Eltern, die auch geübt werden will. Und sie kennt Wege. Überraschend viele.
Ein wenig Zeit muss man schon mitbringen. Vielleicht bietet es sich auch an, mit dem Buch – wie mit einem Coach auch – feste Termine zu vereinbaren, um wirklich dran zu bleiben.
Bestellen Sie sich am besten noch ein schönes Notizbuch dazu, eines, das sie gerne anfassen, ruhig auch ein etwas besseres und führen sie es parallel zum Buch – Sie brauchen eh ein paar Zettel. Somit wird der Gang zum Coach reeller, weil, wie beim Sport, eine kleine Tasche gepackt werden muss. Schreiben Sie dort dann auch die Punkte auf, die Sie im Buch mit einem wohlwollenden Lächeln („Das mach ich schon immer so“, „Das mache ich gut!“, „Das kann ich!“) quittiert haben – das zeigt Ihnen, was Sie schon erreicht haben!
Und wo wir bei Veränderung sind: Trauen Sie sich dennoch über Ihre Probleme offen zu sprechen. Natürlich gibt es pädagogische Naturtalente – ich habe schon einige gesehen – aber dass man das, was wir täglich leisten müssen auch lernen muss, ist doch selbstverständlich. Tauschen Sie sich aus. Und wenn Sie Zeit und Gelegenheit haben, besuchen Sie einen Workshop bei Micaëla Grohé, denn diese Erfahrung wird Sie berühren und wird Ihnen lange in Erinnerung bleiben.
Ich konnte einen solchen Kurs einmal besuchen – mit ca. 80 weiteren Kollegen (der Saal platzte aus allen Nähten), ein zweites Mal kam ich nicht mehr rein, weil es keinen Platz mehr gab. Es gibt wohl doch eine ganze Reihe Kollegen, die das auch interessiert, die das kennen, wenn‘s nicht richtig läuft …
Hinterher gab‘s dann regen, produktiven und auch sehr lustigen Austausch. Am Helbling-Stand. Ganz offensiv mit dem Buch in der Hand.
AfS-Magazinarchiv online
0AfS-Magazinarchiv online
Die periodisch erscheinendnen Magazine des AfS (Arbeitskreis für Schulmusik) sind online und somit les- und ladbar. (Mitgliedern ist das Heft mit Sicherheit schon seit langer Zeit bekannt)
Eine Suchfunktion, mit der gezielt nach Autoren, Titeln, Magazinen und Jahrgängen gesucht werden kann, wird nach Angaben des Administrators noch folgen.
Die Magazine bieten stets eine interessante Mischung aus praxisbezogenen Materialien, Einblick in die Arbeit des AfS, wissenschaftlichen Texten und Neuigkeiten rund um den Musikunterricht.
Auch für Nichtmitglieder einseh- und ladbar, bieten die Hefte ein schönes Sammelsurium, in welchem sich von der Cajon-Bauanleitung über Songs mit Bandarrangemt (Juli: Die perfekte Welle) bis zu Hör-Spielen vielerlei Anregungen für jedweden Musikunterricht finden lässt.
VintageKeys
0VintageKeys – oder: Was man so alles verschweigen musste
Mitte der 80er musste ich – wie viele Leidesgenossen – meine musikalischen Wurzeln verleugnen, denn wer konnte schon zugeben, dass er von der elektronischen Orgel kam?
Dies galt es tunlichst zu umschreiben („Ich spiele Tasteninstrumente.“) und wir waren alle dankbar, als spätestens mit dem Einzug in den Quelle- oder Otto-Katalog der Begriff „Keyboards“ und somit auch der „Keyboarder“ eingedeutscht wurde und die Position in der Band (eine Zeitlang war man “Tastenmann” oder gar “Tastendrücker”) zumindest in Ansätzen cool klang (wenn der Schnurrbart abrasiert war) …
Heutzutage darf, ja soll man es laut verkünden, weil die Orgel ja (endlich und völlig zurecht) wieder „en vogue“ ist und so tu ich das jetzt: Ja, ich komme von der Orgel!
Ich habe „O la paloma“ und den „Schneewalzer“ gespielt und hatte glücklicherweise einen Lehrer, der mir die Bluesform einbläute, bevor ich überhaupt wusste, dass es Quinten und so was gibt. Ich lernte zu improvisieren, ohne zu wissen was das ist und habe mich jedes Mal gewundert, wenn sich mein Lehrer freute, wenn ich zwar nicht geübt aber dafür schön meine eigenen Melodien drauf los gespielt habe und dafür auch noch Lob bekam. Ich wusste zwar nicht was Akkorde sind, wusste aber, wie sie „gingen“ und wenn ich‘s vergaß, musste ich nur auf dem Griffbild nachschauen. Ich konnte keine Noten lesen, weil mein Lehrer mir nach jeder Stunde eine Kassette mit dem zu übenden Stück einspielte. Und Dank Walkman konnte ich das Stück dann spielen, ohne eine Taste berührt zu haben. Wobei ich schon viel musiziert hatte, weil ich irgendwie immer ein Spieler war – nur kein Über.
Mit der Pubertät kam dann der (berühmte) große Einbruch und von dort an fast nur noch autodidaktisches Arbeiten. Von Papas Restgeld (und einigen Verkäufen) wurde ein CASIO CZ-5000 angeschafft, womit der Weg in die Unterhaltungsbranche geebnet war.
Danach Keyboards in so genannten Top-40-Bands (ja, ich weiß, damals nannte man das noch Tanzmusik, aber das Prinzip war das gleiche: Radio hören, vermeintliche Hits rechtzeitig erkennen und nach Möglichkeit alles das, was in der „Hitparade“, bei „Bananas“, „Total normal“ oder „Formel 1“ lief, schon am nächsten Tag spielen können … Herrschaftszeiten, war die NEUE DEUTSCHE WELLE anstrengend – jede Probe 10 neue Chartstürmer … plus natürlich Grundrepertoire von „Tutti frutti“ über „Beatles“ rauf und „Stones“ runter nach „Hotel California“ bis zu „Hold the line“ oder „Jump“ – im schlimmsten Fall sogar zum „Final Countdown“ …)
Sehr viel Geld „in die Anlage“ gespielt – das war damals Usus. DX-7 von Yamaha gekauft. Auch das machte man damals so. Das Ding konnten vielleicht 20 Leute in der näheren Region programmieren, aber es war immer im Fernsehen zu sehen, musste man also haben, auch wenn die Soundausbeute eines durchschnittlichen Handys heutiger Zeit um ein Vielfaches ergiebiger ist.
Aufnahmeprüfung wurde – wie auch immer – bestanden. Musikalische Wurzeln mussten verschwiegen und um viele Erfahrungen im kirchenmusikalischen Sektor ergänzt (böse Zungen sagen sogar: „frisiert“) werden.
Ein Klavier und eine disziplinierte Einstellung zum Üben musste her. Letzteres miss-, ersteres gelang … halbwegs.
Mein erstes (und bis 2006 einziges, um einem Flügel ergänztes) Klavier war: ein FENDER RHODES (natürlich Mark I), was auch keiner wissen durfte, weil man sich damit ja den Anschlag versaut. Dementsprechend klangen weder meine BACH- noch meine MOZART-Interpretationen stiladäquat sondern stets irgendwie ternär (Auf einem RHODES kann man nicht binär – dann geht es doch kaputt. Oder?) und in der Regel nach völlig versautem Anschlag. Immerhin gelang es mir, meinem Klavierlehrer den HANON zu vergrätzen.
Mein Vorschlag, in der Abschlussprüfung, bei der drei Stücke aus drei Epochen gespielt werden mussten, einen Titel von Jerry Lee Lewis, einen von Billy Preston und einen von Elton John zu spielen, wurde (wenn das nicht drei Epochen sind, was dann?) abgelehnt. So habe ich dann die Stücke der ehrenwerten Herren BACH und MOZART gehackt, durfte aber zumindest einen Jazz-Standard spielen …
Lehr- und Wanderjahre ins Musikkabarett (im TRIO TOCCATO mit Detlev Schönauer und Martin Folz), ins Soloprogramm (mit Schlagern der 20er bis 40er Jahre), in die Filmmusik (Werbemusiken, Musik für Kinderfilme; u.a. Zaungeklacker) und in die Arbeit mit Musicals. Dann (fast schon ein wenig zu lang) als passiver Musiker (eher mal so Manager-Roadie-Coach) unterwegs und alles mal die Kinder machen lassen …
Dann irgendwann doch (endlich wieder) wieder zurück zu den Instrumenten – dem FENDER RHODES und der (HAMMOND-)ORGEL, denen ich treu bleibe und sie auch mal gerne mit einem (Analog-)Synthesizer (und bei guten 80er-Titeln weiterhin durch ein KEYTAR, mit Widmung an Thomas Anders …) ergänze …
Wer Rhodes und/oder Orgel spielt braucht drei Dinge: ein großes Auto, einen gesunden Rücken und jede Menge Freunde, denn das E-Piano wiegt ca. 50, die Orgel gute 100 kg. Da beide Geräte stilgetreu verstärkt werden müssen, kommen noch mal über 100 kg für einen Gitarrenverstärker (für das Rhodes) und einen Leslie-Verstärker (für die Orgel) hinzu.
Faktoren wie a) Bandscheibenprobleme (ich soll beim Heben/Tragen am besten nur noch zuschauen, maximal Anweisungen geben …), b) ein mittelgroßes Auto („Ein Bus? Du spinnst ja völlig! Nein!“, zit. nach der Ehefrau) und c) einem Freundeskreis, der vom Faktor a) weiß, erschweren die Tatsache, mit den alten Instrumenten unterwegs zu sein bzw. machen dies eher mal unmöglich.
Doch glücklicherweise gibt es ja heutzutage (habe ich schon gesagt, dass ich schon ein bisschen ein Nerd bin, der zwar analogen Sound will, den aber gerne mit iPhone oder iPad nach bastelt?) diese ganzen Sachen dermaßen toll digital nachgearbeitet, dass man den gleichen Sound für unter 20 kg haben kann.
Und somit spiele ich statt des Fender Rhodes ein KORG SV-1, statt der Orgel eine CLAVIA NORD C2 und anstelle eines schweren Moog-Synthesizers ein NOVATION ULTRANOVA. Und wenn‘s die Band erlaubt, dann auch mal ein ROLAND AX-7 (für die Ich-Rock-Mich-Nass-Nummern) und gerne noch ein HOHNER ROCKORDEON (mittlerweile eine echte Rarität). Aber dann hätten wir schon wieder viel zu schleppen …
Stilistisch liege ich im Herzen ganz dicht bei Billy Preston, einem Schuss Herbie Hancock und einer Prise Dr. Lonnie Smith bzw. Joey DeFrancesco. Im Herzen. In den Fingern schaut’s ein wenig anders aus – aber: man braucht Ziele und Ideale (und Zeit zum Üben …).
Und wer’s denn wirklich mal hören möchte, merke sich einfach RICCO ROSSO and his NANO ORCHESTRA und klicke mal hier oder hier rein. Der Unterschied zu anderen Bands ist nicht groß. Er ist fein.
Publikationen
0Vita:
- 1990 – 1994 Studium Lehramt Musik an der Universität Landau
- 1994 – 1996 Vorbereitungsdienst am Studienseminar Saarbrücken
- 1996 Grundschule Lehbesch, Ottweiler
- 1996 – 2001 GS Rheinschule, Bobenheim-Roxheim
- 2001 – 2009 HS Schule im Fort, Landau
- 2003 – 2007 Fachleiter am Studienseminar Kaiserslautern
Meine Arbeitsfelder erstrecken sich derzeit über folgende Bereiche:
- seit 2009 Musiklehrer an der GS Pestalozzischule, Landau
- seit 2007 Fachleiter am Studienseminar Rohrbach
- seit 2004 Dozent an der Universität Koblenz-Landau
- seit 2011 Dozent an der Popakademie Baden-Württemberg
- seit 2011 Herausgeber von “Grundschule Musik”
Weiterhin setze ich mich für die Musik in der Schule als Vorsitzender des AfS Rheinland-Pfalz/Saarland
www.afs-musik.de ein.
Als Autor und Fortbildungsreferent arbeite ich u.a. für den AfS, für let’s make Music und bin im Computerbereich u.a. für Apple (als Apple Distinguished Educator) tätig.
Darüber hinaus habe ich das Musikklassenkonzeptes 1stClassRock – die Bandklasse herausgegeben.
Publikationen:
- „Die kleine Didgeridoofibel“, Packpapierverlag, Osnabrück, 2001
- „That’s Entertainment!“, Musicals in der Schule – Von der Konzeption bis zur Premierenfeier, Marschacht: Lugert, 2003
- „1stClassRock – die Bandklasse“ Band 1, synchrondidaktische Konzeption für Musikklassen mit Bandinstrumentarium, Schülerband mit CD, Marschacht: Lugert, 2006 (Hrg.)
- „1stClassRock – die Bandklasse“ Lehrerband, synchrondidaktische Konzeption für Musikklassen mit Bandinstrumentarium, Marschacht: Lugert, 2006 (Hrg.)
- „1stClassRock – die Bandklasse“ Stundenbilder für den allumfassenden Musikunterricht, Landau: Eigenverlag, 2006
- „1stClassRock – die Bandklasse“ Band 2, synchrondidaktische Konzeption für Musikklassen mit Bandinstrumentarium, Schülerband mit CD, Marschacht: Lugert, 2007 (Hrg.)
- „Musikunterricht konkret.“ Eine Handreichung für den Einstieg in das Lehramt Musik an Grund- Hauptschulen. Landau: Eigenverlag, 2007
- Constien, Lars; Fromm, Michael: „Shake it, Baby“ Egg-Shaker im Unterricht, Letʻs make Music Publikation 1, Fulda: Letʻs make Music, 2008
Aufsätze und Fachartikel:
- „Adouma!“, Klassenmusizierarrangement zu Adouma von Angélique Kidjo/Carlos Santana in: Praxis des Musikunterrichts – Die Grünen Hefte, Heft 73, Marschacht: Lugert, 2003
- „Das Donnerlittchen“, Fantasiewesen der deutschen Sprache in einem Lied mit Boomwhacker-Arrangement in: Musik in der Grundschule, Heft 1/2004,Mainz: Schott, 2004
- „Musikwellen sehen“, Musik zaubert Wellen und Formen aufs Wasser in: Musik in der Grundschule, Heft 3/2004, Mainz: Schott, 2004
- „Richtig ins Rampenlicht“ Ein Leitfaden für das Urheberrecht und öffentliche Aufführungen in der Schule: Grundschule Musik, Heft 29, Marschacht: Lugert, 2004
- „Edusynth“ Soundeffekte zu Brickfilms am Computer in: Praxis des Musikunterrichts – Die Grünen Hefte, Heft 81, Marschacht: Lugert, 2005
- Bencker, Helmut F. J; Weiss, Karlheinz; Fromm, Michael: Konzeptionen systematischen Musiklernens am Beispiel von „Klassenmusizieren mit dem Monchord“ und „1stClassRock“, in: Pfeiffer, Wolfgang; Teerhag, Jürgen: Musikunterricht Heute 6, Marschacht: Lugert, 2006
- „Ich sing dich von der Liste!“ Singstar und Karaoke, Stimmbildung mit der Playstation in: Klasse Musik, Heft 1/2007, Mainz: Schott, 2007
- „Gitarren-Helden“ Luft- und Knopfgitarre – Unterricht an der Playstation in: Klasse Musik, Heft 1/2007, Mainz: Schott, 2007
- „Workshop: Boomwhackers im Musikunterricht“ Kleine Spiele und Übungen für das Klassenmusizieren in der Primarstufe in: Grundschule Musik, Heft 45, Seelze: Kallmeyer,2008
- „Live-Looping“ Rico Loops Augenblicks-Musizieren in der Schule in: Praxis des Musikunterrichts – Die Grünen Hefte, Heft 95, Marschacht: Lugert, 2008
- „SchulPodcasting“ in: Jan-Arne Sohns / Rüdiger Utikal (Hg.): Popkultur trifft Schule: Bausteine einer neuen Medienerziehung, Weinheim/Basel: Beltz, 2009
- „Fußball von A-Z” Einen WM-Song schreiben in: lehrer-online, 2010
- „Web 2.0 im Musikunterricht” – Ein kleines Tutorial, in Teerhag, Jürgen: Musikunterricht Heute 7, 2010
- “CODO der Dritte und der Kampf gegen das Böse” Ein modernes Märchen fordert zu Umgangsweisen mit Gegensätzen aus; in: Grundschule Musik, Heft 57, Seelze: Kallmeyer,2011
- “1stClassRock – die Bandklasse” - Ein offenes Musikklassenkonzept; in: Diskussion musikpädagogik, Heft S3 – Sonderheft 2011, Klassenmusizieren – AfS-Bundeskongress, Hamburg: Hildegard-Junker-Verlag, 2011
- “28 SchülerInnen sind ‘ne Band …” – Der GrooveCircle im Bandklassen-Unterricht “1stClassRock” in: Musik und Bildung , Heft 3/2011, Mainz: Schott, 2011
Konzeptionelle Mitarbeit:
- Hafen, Roland; Schmidt-Köngernheim, Wolfgang; Fromm, Michael: „MuSe – Musik in der Sekundarstufe“, ein Fort- und Weiterbildungsprojekt des ifb, Speyer, Mitarbeit im Bereich „Klassenmusizieren/Groove“, ifb Speyer, 2003
- Grün, Gerhard; Fromm, Michael: „MuSe – Musik in der Sekundarstufe“, ein Fort- und Weiterbildungsprojekt des ifb, Speyer, Bereich „Musikcomputer“, ifb Speyer, 2003
- „MuSe – Musik in der Sekundarstufe“, ein Fort- und Weiterbildungsprojekt des ifb, Speyer, Bereich „Hören“, ifb Speyer, 2003
- „Eine Einführung zur Didaktik und Methodik des Musikunterrichts” in: Bausteine Musik, Grundordner zur Loseblattsammlung, Aachen: Bergmoser und Höller, 2008
Referententätigkeit:
- AfS (Arbeitskreis für Schulmusik)
- Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen
- Apple, München
- BdpM (Bundesverband Deutscher Privatmusikschulen)
- Boinx Software
- Boomwhackers
- Bundesmusikakademie Trossingen
- Casio Deutschland
- Didacta
- Eurogymnasium Waldenburg
- GEW
- GMP (Gesellschaft für Musikpädagogik)
- Grundschulverband
- ifb Saarburg
- ifb Speyer
- iMedia, Mainz
- Internationales Haus Sonnenberg
- Landesmusikakademie Berlin
- Landesmusikakademie Hamburg
- Landesmusikakademie Schlitz (Hessen)
- Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz (Neuwied)
- Landesmusikrat Rheinland-Pfalz (Basic Pop)
- Let’s make Music
- Modern Music School
- Musikhaus Lindberg, München
- Musikhaus Thomann, Burgebrach
- Musikhaus Schaller, Kaiserslautern
- Musikmesse Frankfurt
- Musikschule Gütersloh
- Native Instruments
- Popakademie Baden-Württemberg
- PPC Music School Hannover
- Studienseminar Kaiserslautern
- Studienseminar Kusel
- Studienseminar Offenburg
- Studienseminar Rohrbach
- Studienseminar Sindelfingen
- Schlagwerk Percussion
- Universität Koblenz-Landau
- Universität Nürnberg
- VDM (Verband Deutscher Musikschulen)
- VDS (Verband Deutscher Schulmusiker)
Internetprojekte:
- www.musik-fromm.de Materialsammlung für Studierende, Berufsanfänger, Seiten- oder Quereinsteiger sowie für Kolleginnen und Kollegen, welche fachfremd unterrichten (müssen)
- www.schulpodcasting.info Informationen zum Thema Schulpdocasting – in Zusammenarbeit mit Sebastian Dorok; in Kooperation mit Apple (Apple Distinguished Educator)
- www.1stClassRock.de Portal für Musikklassen mit Bandinstrumenten
Ein Wort in eigener Sache
1Mancher von uns hat vielleicht sogar schon regalweise Bücher zuhause oder in der Schule stehen, die man mal kaufte, weil etwas interessant zu sein schien, von denen man glaubte, dass man sie brauchte, die schön aussahen, die’s billig gab, usw.
Für jedes dieser Bücher gibt man dann Geld aus – nutzen tut man in der Regel doch meist etwas in der Spanne von zehn Prozent.
Mein Blog ist eine Beteiligung am Web 2.0, also mein Beitrag am Weitergeben, da darin für mich ein Sinn des Lebens zu sein scheint, denn hätte derjenige, der das Rad erfand, es für sich behalten, säßen wir noch immer auf den Bäumen …
Nehmt euch, was ihr braucht. Gebt’s weiter, verteilt es, stellt es um, nutzt es und bringt es an’s Kind!
Wenn ihr dann allerdings einmal Zeit und Lust habt, darüber nachzudenken, wieviel Arbeit es ist, solch ein Blog zu führen und zu pflegen und wenn ihr dann noch kurz darüber nachdenkt, dass man als Nutzer Zeit und Geld sparen kann, dann schaut doch einmal bei Projekten wie
- Menschen für Menschen
- Kinderkrankenhäuser
- Paliativstationen
- Krankheitsforschungen
- Ärzte ohne Grenzen oder
- auch gerne in der Pfarrei eurer Gemeinde, der Straße eurer Stadt oder sonst wo vorbei
und lasst den ein oder anderen Euro oder auch gerne die ein oder andere Stunde Hilfe da – nicht als Bezahlung sondern um dafür zu sorgen, dass sich das Rad weiter dreht.
(Und wenn ihr mir dann noch eine kurze Mail schreibt, dann habe ich sogar das Gefühl, dabei zu sein …)
mit bestem Dank und
lieben Grüßen
Michael Fromm

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