Michael Fromm
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Beiträge von Michael Fromm
Musik- und Notenbibliothek online
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Musopen ist eine Online-Bibliothek, die sich in erster Linie auf Musik vor 1900 spezialisiert hat.
Hier findet man einen Fundus an Aufnahmen, die sich registrierte User (die Nutzung ist dennoch kostenlos, Kontodaten, Adresse etc. wird nicht abgefragt) anhören und laden können. Zwar ist die Sammlung noch am wachsen, dennoch lohnt sich ein Blick hinein, denn die Seite bietet weiterhin zu sehr vielen Stücken die Noten zum Einsehen und Laden an.
Auch ein Blick in die entsprechenden Wikis ist lohnenswert.
Die Liste der Musikbeispiele ist zwar noch klein, scheint aber zu wachsen. Die Petrucci-Bibliothek bietet mittlerweile nahezu 50.000 Partituren von über 2.00o Komponisten an. Darüber hinaus empfiehlt sich auch die Recherche im Gutenberg-Projekt, bei CPDL oder auch bei mutopia.
Bei Free Sheet Music handelt es sich um eine internationale Bewegung von Musikern (Chorleitern, Dirigenten und Musikwissenschaftlern), die gemeinfreie Musikliteratur am Computer neu setzen oder alte Ausgaben, deren Rechtsschutz abgelaufen ist, scannen und anderen Musikern kostenlos zur Verfügung stellen.
Poptanz im Musikunterricht
0Poptanz im Musikunterricht
“Get the Dance for Kids” ist eine wirklich unglaublich interessante Tanz-Reihe für Kinder und ein Fundus an Bewegungsmustern bzw. choreographischen Elementen für Musiklehrer, die hier aus den Bereichen “Disco-Pop”, “Rock-Pop”, “R’n'B”, “House”, “Dancefloor” und “Latino-Pop” entweder komplette Tanzschritte übernehmen oder sich aus einzelnen Figuren neue Folgen zusammenstellen können.
Im Bereich “Get the Dance Clipstyle” findet man eine Tanz-Filmothek für Teens und Twens. Tanzen wie die Stars! Ganz nach dem Vorbild der Video-Clips auf MTV oder VIVA lernt man hier Styles und Moves, die momentan angesagt sind.
Die Kategorie “HipHop und Breakdance” vereint “Oldschool” und “Newschool” zu einem tänzerischen Highlight. Hier kann man Hip-Hop einfach und mit großem Showeffekt lernen.
Moderiert werden die Folgen von Markus Schöffl (ADTV Trendscout und bekannt aus RTL und ZDF), der die wichtigsten Musikrichtungen zusammengestellt hat mit Tanzlehrerin Sarah, die von zwei Mädchen unterstützt werden.
Abwechslungsreiche Choreographien in drei Stufen (leicht – mittel – schwer). Mit der praktischen Loop-Funktion kann jeder das Lerntempo selbst bestimmen. Tanzen, Bewegung, Kreativität und Spaß mit “Get the Dance for Kids”.
Es lohnt sich wirklich, sich hier zu registrieren, zumal das Ganze kostenlos ist. Zwar gibt es Werbebanner und jede Menge Links aber der Gehalt dieser Folgen ist bereichernd für den Musikunterricht.
Zwölftonmusik mit Boomwhackers
0Zwölftonmusik mit Boomwhackers
Im Zentrum dieser Unterrichtsideen steht die Zwölftonmusik. Schönberg bezeichnete diese nicht als Entwicklung sondern vielmehr als eine „Erfindung, die Vorherrschaft der deutschen Musik für die nächsten 100 Jahre sichert“.
Die Kompositionen benutzen eine Folge aus zwölf aufeinander bezogenen Tönen einer chromatischen Reihe, wobei jeder Ton nur einmal vorkommt. Eine Tonwiederholung ist erst dann möglich, wenn alle anderen zuvor gespielt wurden.
Zum Arbeit mit dem „atonalen“ Material bediente man sich den Modi „Umkehrung“, „Krebs“ und „Krebs der Umkehrung“.
Um in die Welt der Aleatorik und der seriellen Musik einzusteigen, ist der handlungsorientierte Umgang signifikant für späteres Einlassen und grundlegendes Verständnis dieser Art von Musik.
Um tatsächlich „aleatorisch“ arbeiten zu können, ist eine Klasse mit 24 Schülern ideal. Hierfür benötigt man zwei diatonische und zwei chromatische Sätze Boomwhackers, Oktavklappen können nach Beliebigkeit (und Vorhandensein) eingesetzt werden. (Lässt sich die Klassengröße durch sechs aber nicht durch zwölf teilen, so können die Schüler mit je zwei Boomwhackers spielen)
Die Erkenntnis, dass es zwölf verschiedene Töne gibt, kann man sehr einfach erarbeiten lassen, indem man die Schüler bittet, die „durcheinander geratenen“ Boomwhackers zu sortieren, um dann (quasi „nebenbei“) die Frage aufzuwerfen, wie viele verschiedene Röhren es eigentlich gibt. Der Vergleich mit dem Klavier drängt sich auf und soll auch angestellt werden – eine Tatsache, die nicht allen Schülern bewusst ist …
Eine Reihe finden
Anschließend sollen zwölf Schüler je einen Boomwhacker nehmen und eine willkürliche Reihe bilden. Stellen sich die Schüler in Kreisform auf, so ist es leichter, aus der Reihe eine sich wiederholende Folge zu bilden. In der Regel spielen Schüler anfangs metrisch gleichmäßig. Hier hilft der Impuls, unterschiedliche Pausen zu setzen, so dass nach Möglichkeit keine bloße Folge von Vierteln gespielt wird.
Aleatorik
Interessanter Weise finden Schüler eine solche Reihe oft eher „interessant“ als „atonal“… Diese Reihe entstand nun völlig „willkürlich“. Eine Möglichkeit, eine solche Reihe zu bilden, besteht im Benutzen zweier Würfel, welche mit unterschiedlichen Klebepunkten versehen sind. Es wird abwechselnd gewürfelt, solange, bis eine Reihe mit zwölf verschiedenen Tönen „aleatorisch“ (alea jacta est) entstanden ist. Auch diese Reihe sollte gespielt, rhythmisch variiert und somit tat-sächlich nachvollzogen werden.
Intervalle
Um die Beziehungen zwischen den einzelnen Tönen darzustellen, sollen nun die Tonabstände gemessen und verglichen werden.
Hierfür bietet es sich an mit Hilfe eines weiteren Boomwhacker-Satzes oder durch Vergleich mit dem Foto die einzelnen Abstände der Töne zueinander zu „messen“, wodurch die einzelnen Intervalle (etwa „drei Röhren nach oben“ = drei Halbtonschritte) tatsächlich „verbildlicht“ werden.
Der Fachbegriff „kleine Terz“ sollte erst in der Folgestunde Erwähnung finden, um größtmöglichen Spielraum für das Experimentieren einzuräumen.
Hiervon ausgehend, kann nun eine weitere Reihe „rein mathematisch“ konstruiert werden.
Krebs
Spielt die Gruppe nun die Reihe rückwärts, so nennt man dies Krebs. Diese Aufgabe kann eine weitere Spielgruppe übernehmen. Darüber hinaus kann man die erste Reihe mit dem Kassettenrecorder aufzeichnen, abspielen und hierzu an einer vorher vereinbarten Stelle mit dem Krebs einsetzen.
Solche Reihen lassen sich sehr gut über „Excel“ bzw. ein vorbereitetes Arbeitsblatt einzeichnen und vor allem –färben, so dass jeder Schüler „seine“ Partitur vorstellen und spielen lassen kann.
Weitere Möglichkeiten
Eine solche Reihe lässt sich nun weiter entwickeln, indem man
- etwa an einem beliebigen Ton der Reihe beginnt, allerdings die rhyth- mische Kompositionsvorschrift des Anfangs verwendet
- die rhythmische Struktur der Reihe auch im Krebs beibehält
- die melodische Struktur der Reihe „krebsrhythmisch“ spielt
- die unterschiedlichen Intervalle aufschreibt und die Reihe horizontal spiegelt, so dass eine Umkehrung ensteht
Eine derart „behandelte“ Reihe bewirkt stets Aufgeschlossenheit bei den Schülern und weckt Interesse am Hören (und vor allem Lesen!) von Zwölftonmusik.
Boomwhackers
0Boomwhackers
Sie sind bunt – sie sind aus Plastik.
Sie haben die Form von Schlagstöcken und einen weitgehend unaussprechlichen Namen.
Wer sich von diesen augenfälligen Merkmalen der Boomwhackers nicht abschrecken lässt, wird bald feststellen, dass es sich hier um ‘musikpädagogische’ Instrumente im besten Sinne handelt.
Die Spielweise dieser gestimmten Kunststoffröhren vermittelt sich sprichwörtlich im Handumdrehen, der körperbetonte Einsatz wirkt motivierend und legt die Integration von Bewegungselementen nahe.
Der Klang der Boomwhackers schließlich entfaltet sich erst im Zusammenspiel, mischt sich hervorragend mit dem anderer Instrumente und führt auch im Klassentutti nicht zu Nerven- oder Gehörschäden …
Boomwhackers kann man bei uns zurzeit in fünf verschiedenen Ausführungen kaufen. Der kleinste Satz ist der pentatonische, welcher aus den Tönen c, d, e, g, a und c’ besteht. Hiermit lässt sich in der Schule schon allerlei bewerkstelligen.
Der diatonische Satz ist um die Töne f und b (hier bedient man sich der internationale Schreibweise, so dass h=b gilt) ergänzt. Mit einigen dieser Sätze (ca. fünf) lässt sich im C-Dur-Bereich nahezu alles spielen.
Mithilfe des chromatischen Ergänzungssatzes, welcher die Töne c#/db, d#/eb, f#/gb, g#/ab und a#/bb enthält lässt sich die Tür zur tonalen Welt öffnen. Mit fünf diatonischen Sätzen und ein bis zwei chromatischen Ergänzungen lässt sich nahezu jedes Musikstück für eine Schulklasse mit Boomwhackers arrangieren.
Tiefe Töne lassen sich mit den besonders langen Bassröhren spielen. Sie klingen eine Oktave tiefer und sind – wie die bisher genannten – sowohl als diatonischer als auch als chromatischer Satz zu kaufen.
Allerdings sind die Bassröhren anfälliger für Kratzer, Dellen und Beulen.
Eine weitere Möglichkeit, dennoch auf zumindest zwei Oktaven zurückgreifen zu können, bieten die „Octavator-Caps“, mit deren Hilfe die Röhren – dem Prinzip der gedackten Orgelpfeife entsprechend – eine Oktave tiefer klingen (Basssätze klingen analog mit Caps zwei Oktaven tiefer als der Normalsatz).
Darüber hinaus ist das Treble Extension Set, der „Sopran-Satz“, erhältlich, kurze Röhren, welche chromatischvon c#/db’ bis g’ reichen.
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten zu spielen: mit einer oder mit zwei Röhren.
Eine Röhre lässt sich
- in die Hand
- auf den Oberarm
- auf den Oberschenkel
- auf das Knie
- auf die Schuhsohlen
- auf den Boden (vorsichtig, damit es keine Dellen gibt) mit der Spitze
- auf den Boden mit der flachen Seite
- auf Tische oder Stühle
- auf zahlreiche andere Weisen spielen
Zwei Röhren lassen sich darüber hinaus noch gegeneinander schlagen und erzeugen dadurch zwei Klänge. Die Tatsache, dass durch einen Schlag zwei verschiedene Klänge erzeugt werden, ist bei Musikinstrumenten äußerst selten. Es ist durchaus möglich, mit drei oder vier Röhren zu spielen, setzt allerdings einige Übung voraus.
Auf der Seite des Herstellers lassen sich u.a. einige Kärtchen anschauen und laden sowie einige inspirierende Filme anschauen.
Boomwhackers sind nahezu ein Idealinstrument für die Schule. Hier ein paar Unterrichtsideen:
Einen verliert man immer …
Die Klasse steht in Kreisform. Der Lehrer spielt einen Ton, dann der rechte Nachbar, dann dessen Nachbar usw. Nach dem ersten Durchgang wird ein Ton gespielt und etwa drei Sekunden darauf der nächste, dann noch einer usw. Somit hat der Lehrer drei bis vier Töne „aufgeben“. In der Regel „kommt“ nur einer „zurück“ … ein Phänomen, welches selbst bei Erwachsenen auftritt …
Diese Spiel kann variiert gespielt werden, indem Viertelnoten, Achtel usw. miteinander vermischt werden.
Echospiel
Wenngleich dieses Spiel zunächst schwierig erscheint, lässt es sich doch wesentlich leichter spielen, als es sich liest.
Das Spiel wird nach dem „reinen“ Call-and-Response-Prinzip gespielt
Der Spielleiter spielt ein Pattern, das von der Gruppe als Echo wiederholt wird. Während das Echo erklingt, spielt der Spielleiter ein anderes Pattern. Die Spieler müssen somit während des Spielens der Wiederholung bereits dem neuen Pattern zuhören.
Den kleinen Koffer packen
Das Koffer-Pack-Spiel lässt sich auch musikalisch spielen, wenngleich diese Form eher für kleinere Gruppen zu empfehlen ist:
- Spieler 1 spielt ein Pattern
- Spieler 2 wiederholt das Pattern und spielt ein zusätzliches
- Spieler 3 wiederholt die Pattern von 1 und 2 und spielt ein zusätzliches
- Spieler 4 wiederholt die Pattern von 1, 2 und 3 und spielt ein zusätzliches
(Form: A-AB-ABC-ABCD-ABCDE usw.)
Um auch hier die Wartezeiten kürzer zu halten kann variiert gespielt werden:
- Spieler 1 spielt ein Pattern
- alle wiederholen das Pattern, Spieler 2 spielt ein zusätzliches
- alle wiederholen die Pattern von 1 und 2, Spieler 3 spielt ein zusätzliches
- alle wiederholen die Pattern von 1, 2 und 3, Spieler 4 spielt ein zusätzliches
(Form: A-AB-ABC-ABCD-ABCDE usw.)
In einer Großgruppe überfordert dieses Spiel sehr schnell, so dass sich hier die „kleinere Version“ anbietet:
- Spieler 1 spielt ein Pattern
- Spieler 2 wiederholt das Pattern und spielt ein neues
- Spieler 3 wiederholt das neue Pattern und spielt ein anderes
- Spieler 4 wiederholt das andere Pattern und spielt ein weiteres
(Form A-AB-BC-CD-DE usw.)
Auch in diesem Fall lässt sich das Spiel „großgruppenadäquat“ spielen, indem die Weiderholungen stets von der Gruppe durchgeführt werden.
Achterbahn
Jeder Schüler überlegt sich eine Zahl zwischen 1 und 8.
Der Spielleiter zählt 8 Schläge vor – alle zählen innerlich mit – und spielen an der entsprechenden, vorher überlegten Stelle. (Drumcomputer, Metronom oder Rhythmusplayback können hier eine Hilfe sein)
Hier kann der Geburtstag hilfreich sein, wobei dann alle Musiker mit zweistelligem Datum zweimal spielen müssen (Bsp: 25 spielt auf 2 und 5; die Ausnahmen 9 und 29 spielen auf 8 und 1 bzw. auf 1, 2 und 8.
Das Spiel kann sowohl in Vierteln als auch in Achteln (Doppelschläge) gespielt werden. In geübten Klassen kann das Spiel durchaus mit Triolen bzw. Sechzehnteln durchgeführt werden.
Malreihen
Jeder Schüler erhält einen Röhre, am besten aus der pentatonischen Reihe.
Als Übereihe wird die Dreierreihe vereinbart. Das Spiel wird derart ausgeführt, dass jede Zahl, die nicht in der Dreierreihe enthalten ist, gesprochen wird, während Dreierzahlen gespielt werden.
Es wird gezählt, der Lehrer beginnt mit „eins“, der Nachbarschüler spricht „zwei“, der nächste Nachbar spielt auf der Röhre, weil es eine Zahl der Dreierreihe ist. (also: „Eins“, „Zwei“, „plong“, „Vier“, „Fünf“, „plong“ usw.)
Das Spiel lässt sich mit jeder Malreihe spielen und kann im Schwierigkeitsgrad noch gesteigert werden, indem bei jeder Zahl aus der Dreierreihe und bei jeder Zahl, die eine 3 enthält (also: 1, 2, plong, 4, 5, plong, (…) 10, 11, plong, plong, 14, (…) 26, plong, 28, 29, plong, plong, plong, (…) 40) gespielt wird. Auch diese Variante kann mit allen anderen Reihen gepielt werden.
Rhythmusbaukasten
Wenngleich diese Grundidee Jürgen Zimmermanns aus dem Buch Juba: Die Welt der Körperpercussion. Techniken, Rhythmen, Spiele, auf dem Konzept „Body-Music“ von Keith Terry basierend, für das Musizieren mit Körperinstrumenten gedacht ist, eignet es sich genauso für das Spiel mit Boomwhackers (womit wieder einmal bewiesen ist, dass „wirklich gute Sachen mit allem funktionieren“ …)
Der Rhythmusbaukasten setzt sich aus einer Dreier-, einer Fünfer-, einer Siebener- und einer Neunerfigur zusammen, welche anfangs nacheinander gespielt bzw. geübt werden.
Bei der Dreierfigur kreuzt man zunächst zwei Röhren vor der Brust, dem sich das Spiel mit der rechten Röhre auf die linke Schulter, dann ein Schlag der linken Röhre auf die rechte Schulter anschließt.
Die Fünferfigur ist eine Dreierfigur, die um die Elemente “rechte Röhre spielt auf linken Oberschenkel” und “linke Röhre spielt auf rechten Oberschenkel ergänzt wird.
Die Siebenerfiur verlangt ein wenig Bewegung vom Musiker: sie besteht aus einer Fünferfiur, zu welcher die Elemente “rechte Röhre spielt vor dem linken Fuß” und “linke Röhre spielt vor dem rechten Fuß” hinzukommen.
Die Neunerfigur letzten Endes besteht aus einer Siebenerfigur, zu der sich ein Stampfen mit dem rechten, dann ein Stampfen mit dem linken Fuß dazu gesellt.
Diese Figuren können nun beliebig miteinander kombiniert (etwa 3+3+5 oder 3+7+9 oder 7+9+3+9, eine Telefonnummer oder eine Postleitzahl spielen, verschiedene Möglichkeiten finden, ein Lied zu begleiten, Figuren gegeneinander spielen lassen (wann treffen sich die 1er? oder „Schreibt eine Musik, deren Summe 21 ist“ usw.) oder in einer Art Kanon gespielt werden. Grundsätzlich lassen sich aus dem Rhythmusbaukasten nahezu unzählig viele Spiele, Sequenzen, Stücke, Arrangements und Unterrichtseinheiten herstellen.
Anfangs können Aufbau und Ablauf vom Lehrer, im Laufe der Zeit von den Schülern festgelegt werden.
Der Baukasten bietet auch die Möglichkeit in Form von Stationen- oder Gruppenarbeit differenziert zu arbeiten, etwa dadurch, dass einzelne Kleingruppen eigene Sequenzen erarbeiten, indem Vorspielstücke arrangiert oder der Rhytmusbaukasten erweitert wird.
Kompetenzraster Musik
0Kompetenzraster Musik
Kompetenzraster stellen, wie der Name schon sagt, Kompetenzen in einem Raster dar. Die Anordnung in einer Matrix erlaubt einen schnellen Überblick sowohl über die zu erwerbenden/ gewünschten Fähigkeiten, als auch über die verschiedenen Ausprägungsstufen innerhalb dieser Fähigkeiten.
In der Hand des Lehrers bieten Kompetenzraster die Möglichkeit, den Unterricht schülerorientiert zu planen und Lernergebnisse richtig einzuordnen.
Für Schüler und Eltern geben die Raster einen klaren Überblick über den aktuellen Lernstand des Schülers. Darüberhinaus ermöglichen Sie die Planung der nächsten Aktivitäten, um angetrebte Ziele anzusteuern.
Auf dem Berliner Bildungsserver kann man diesbezüglich weiterführende Materialien lesen und downloaden.
Besonders interessant erscheinen hierbei die Materialien, die sich auf der Seite des Instituts Beatenberg in der Schweiz befinden. Das hieraus extrahierte Kompetenzraster für den Musikunterricht, das mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung ist und zumindest als Diskussionsgrundlage dienen soll, kann hier eingesehen und geladen werden.
Weiterhin kann obiges Raster mit dem des Kanton St.Gallen (die entsprechende Wortdatei liegt hier) und dem aus dem Portfolio des Landes Hessen verglichen werden.

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