Michael Fromm

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Beiträge von Michael Fromm

AfS-Magazinarchiv online

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AfS-Magazinarchiv online

Die periodisch erscheinendnen Magazine des AfS (Arbeitskreis für Schulmusik) sind online und somit les- und ladbar. (Mitgliedern ist das Heft mit Sicherheit schon seit langer Zeit bekannt)

Eine Suchfunktion, mit der gezielt nach Autoren, Titeln, Magazinen und Jahrgängen gesucht werden kann, wird nach Angaben des Administrators noch folgen.

Die Magazine bieten stets eine interessante Mischung aus praxisbezogenen Materialien, Einblick in die Arbeit des AfS, wissenschaftlichen Texten und Neuigkeiten rund um den Musikunterricht.

Auch für Nichtmitglieder einseh- und ladbar, bieten die Hefte ein schönes Sammelsurium, in welchem sich von der Cajon-Bauanleitung über Songs mit Bandarrangemt (Juli: Die perfekte Welle) bis zu Hör-Spielen vielerlei Anregungen für jedweden Musikunterricht finden lässt.

Sequel 2 im Unterricht

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Sequel 2 im Unterricht
Wer loopbasierte Programme im Musikunterricht eingesetzt hat, weiß, dass damit so ziemlich alles geht, wovon des Lehrers Herz träumt. Vom Erstellen einfacher Arrangements bis zur großen Produktion, vom Podcast über Bearbeiten von MIDI-Files bis hin zum Erstellen eigener Produktionen.

Arbeitet man plattformübergreifend hatte man bislang immer wieder das Problem, dass manche Programme hier, andere da dafür aber nicht laufen. GarageBand ist zwar eines der griffigsten Programme dieser Art überhaupt, gibt‘s aber leider nur für den Mac. Den MusicMaker gab es mal in einer Schulversion in 10 Versionen, dann waren es weniger, jetzt gibt es ihn anscheinend gar nicht mehr und wenn – dann lief er bislang eh nicht auf dem Mac.

Von daher war es bislang nie leicht, die Arbeiten der Schüler zuhause fortsetzen zu lassen. Steinberg hat mit SequelLECampus nun eine Lösung auf den Markt gebracht, die diese Lücke schließt.

SequelLECampus ist eine leicht reduzierte Version von Steinbergs beliebtem Software-Musikstudio Sequel2 und somit die ideale Lösung, um sofort – egal ob mit oder ohne Vorkenntnisse – mit dem Produzieren zu beginnen.

Natürlich sind 199,- Euro im Vergleich zum damals kostenlosen MusicMaker oder dem in iLife mitgeliefertem GarageBand, dennoch – weiterlesen, denn das Lizenzmodell von Steinberg ist in dieser Art einzigartig:

Man erhält eine Multi-User-Lizenz, die allen Mitgliedern der Einrichtung eine uneingeschränkte Nutzung in der Schule und zu Hause (!) gestattet. Die Software darf also zum einen auf allen Rechner der Schule installiert und genutzt werden, zum andern darf sie auch an die Kolleginnen und Schülerinnen weitergegeben werden – plattformunabhängig, da die CD mit der Mac- und der Win-Version geliefert wird.

Darüber hinaus ist dann von dieser Version ausgehend ein Upgrade in die Vollversion pro Arbeitsplatz für ca. 49,- Euro (statt 99,- Euro; ab 10 gibt es zusätzlich Mengenrabatt) möglich – für jeden Schüler und jeden Kollegen.

Zwar sind wir, wie Sebastian so schön schrieb

(…) eigentlich alle auf der Suche nach der “fast geschenkten eierlegenden Wollmilchsau für den Unterricht” (…)

dennoch halte ich diesen Preis für ein absolut gutes Angebot, alleine wenn man bedenkt, dass Produktionen nun zuhause fortgesetzt, erweitert, überarbeitet bzw. Ideen aus dem Schülerrechner unmittelbar in den Unterricht integriert werden können.

 

1. Aufbau
Sequel kommt mit genügend Audio-Loops daher, um sofort mit dem Arbeiten zu beginnen. Zwar ist die Software auf den ersten Blick ungewöhnlich, kommt sie doch nahezu ohne Worte und lediglich mit Icons aus, allerdings gewöhnt man sich sehr schnell daran, die Maus über das entsprechende Bild zu halten und die dazugehörigen Informationen zu lesen.

Sequel ist so aufgebaut, wie man es von ähnlichen Produkten kennt:

Man findet einen Loopbrowser, einen Editierbereich und ein Mischpult, wobei die Möglichkeit, den einzelnen Spuren Bilder zuzuordnen (welche darüber hinaus aus der eigenen Library ergänzt werden können) und sie farblich zu markieren gerade bei Anfängern sehr sinnvoll ist und vielleicht sogar bewusstes Hinhören erleichtert.

Eigene Audio-Files lassen sich per drag & drop in die Software ziehen und dort entsprechend bearbeiten, was besonders beim Remixing (eine sehr beliebte Technik bei Schülern) sinnvoll ist.

Ein besonderes Gimmick ist das Virtual Keyboard, welches es ermöglicht, die mitgelieferten Software-Instrumente über die Computertastatur zu spielen, wodurch man sich USB-Keyboards erspart,

Besonders interessant für Schulrechner (die ja in der Regel nicht die für den Musikunterricht gewünschte Leistung bringen) ist die Möglichkeit, Spuren einfrieren zu lassen, weil dadurch die Rechnerleistung weniger beansprucht wird.

Was Sequel2 sonst noch so alles bietet, lässt sich hier in den Video-Tutorials anschauen und -hören oder im Handbuch nachschlagen – oder gleich durch Laden der Demo-Version ausprobieren. Wer dann so richtig am Produzieren ist und dann auf gewisse Grenzen stößt, dem seien noch die zusätzlichen Content-Sets oder die einschlägigen Loop-Seiten wie freeloops oder looperman (mit Registrierung) empfohlen.

 

2. Unterrichtsideen
Mit looporientierten Programmen lassen sich nahezu alle Bereiche des Musikunterrichts abdecken. Einige Ideen hierfür sind bereits im Blog unter dem Aspekt “Musik mit und am Computer” erwähnt wie:

Wikifonia – Noten und Leadsheets zum Download

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Wikifonia – Noten und Leadsheets zum Download
Wieder einmal muss ich vom Sebastian spiegeln, denn dieser Verweis ist es wert, auf beiden Seiten zu erscheinen.

Wikifonia – ein Projekt das bereits seit 2006 besteht und ich wundere mich genauso wie Herr Dorok, wieso der Link erst heute auftaucht, denn diese Seite ist im Grunde ein Muss für Musiklehrer (egal ob im Schuldienst oder als selbständiger Musik(schul)lehrer).

Wie aus dem Namen erkenntlich, handelt es sich hierbei um ein Wiki, welches nicht nur ge- (um nicht zu sagen be-)nutzt werden soll sondern welches zur aktiven Teilnahme auffordert. Dieses Wiki ist eine Platform für Leadsheets von Songs aus dem Genre Rock, Pop und Jazz.

Auf Wikifonia finden sich einige hundert qualitativ hochwertige Leadsheets , also die Melodiestimme mit Akkordbezeichnungen zu vielen Songs – der Jazzbereich ist ebenso gut vertreten wie so genannte Popstandards.

Der Vorteil liegt im MusicXML-Format, welches es ermöglicht, dass die Noten direkt auf der Website transponiert werden können (gerade wer mit Bläser arbeitet, wird sich über die Bb- und Eb-Transponiermöglichkeit per Knopfdruck freuen) und als PDF geladen und gedruckt werden können.

Darüber hinaus lassen sich die Noten etwa in MuseScore öffnen und weiter bearbeiten, was sowohl bei der Unterrichtsvorbereitung zuhause als auch als Einsatz im Unterricht sehr reizvoll sein kann.

Letzten Endes – wie so oft – mein 2.0-Appell: Wer saugt, möge sich doch auch bitte am Comunity-Gedanken beteiligen und in einer ruhigen Stunde den ein oder anderen Song beisteuern – nur so wächst ein Archiv und dient weiterhin dem, wofür wir es brauchen: Dem Musizieren mit Kindern und Jugendlichen.

Harry Potter Rhythmical

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Harry Potter Rhythmical
Das Internet bringt bekannter Weise gewisse Trägheitseffekte mit sich und so ist es nicht verwunderlich, dass manche Dinge nach Jahren wieder zurückkehren – wie in diesem Falle.

Das Rhythmical des “Mysterious Ticking Noise” der Potter Puppet Pals, einer Gruppe, die Geschichten um und mit Harry Potter mit Handpuppen darstellt und diese u.a. bei youtube veröffentlicht, hat sich in den letzten Monaten (wieder einmal) zu einem äußerst beliebt Film etabliert: Ein Rhyhtmical, wie man sie zahlreich (und oft auch sehr schlecht) in Musikbüchern findet – hier allerdings witzig.

Vielleicht ist es gerade deshalb prädestiniert für den Musikunterricht und kann wahrscheinlich von Klasse 3 an in nahezu allen Stufen eingesetzt werden. Ob es nun mit- oder nachgespielt, gesprochen oder nur dargestellt, erweitert, ergänzt, übersetzt oder in ähnlicher Weise (mit anderen Film- oder Romanfiguren, Fußballthemen, Lehrern aus der Schule, Politikern, Persönlichkeiten der Geschichte usw.) adaptiert wird – das Grundmaterial (es erinnert sehr stark an Ottos legendäres “Dupscheck“) ist in jedem Falle inspirierend genug:

Über die Technik des LiveLoopings habe ich an dieser Stelle bereist ausgiebig geschrieben bzw. darauf verwiesen, wie so etwas bzw. etwas ähnliches auch mit technischen Hilfsmitteln bewerkstelligt werden kann.

Wer das Stück so wie es im Video zu sehen und zu hören ist, aufführen (oder es adaptieren und sich am Notenbild des Originals orientieren) möchte, kann hier die Partitur einsehen und laden.

Logic Lessons – Unterrichtsideen für Sequenzer

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Logic Lessons – Unterrichtsideen für Sequenzer
Nachdem sich die Anfragen in Bezug auf Logic und der Verwendbarkeit im Unterricht gehäuft haben, habe ich Kontakt mit meinem Kollegen Matthias Rheinländer, Musiklehrer und Wegbegleiter aus der Riege der Apple Distinguished Educator aufgenommen. Matthias ist Herausgeber der Reihe “Oberstufe Musik”, von denen besonders die Hefte Musiktheorie sowie die Arbeitshefte Jazz und Lied für die Oberstufe von Relevanz sind.

Für die Arbeit mit dem MusicMaker ist sein Heft Ton-Film-Schere erschienen, das noch eine der letzten Möglichkeiten bietet, die Schulversion vom MusicMaker zu erwerben.

Darüber hinaus hat er – damals in Kooperation mit emagic, heute in Zusammenarbeit mit Apple – 14 Logic Lessons geschrieben, auf die Sebastian Dorok schon einmal hinwies.

Diese Lessons können hier geladen und im Unterricht eingesetzt werden, da Matthias sie dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat. LogicFun, das hierfür erforderlich ist, gibt es an dieser Stelle zum Download.

Die lso-Dateien funktionieren allerdings nicht bei allen Lektionen mit LogicFun (in jedem Fall aber mit Logic Express); allerdings sind die Projekte (eine pdf mit entsprechender Lektionsbeschreibung liegt stets bei) so geschrieben, dass sie auch ohne die dazugehörigen Dateien genutzt bzw. adaptiert im Unterricht eingesetzt werden können:

||| Animals ||| Crossover ||| Film_ab ||| Jazz ||| Moldau ||| Mozart ||| Portrait ||| Rap ||| Rock ||| Schlager ||| Synthesizer ||| Tango ||| Wozzeck ||| Wuerfelspiel ||| Zusammengesetzt |||

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