Archiv für Februar, 2010

Die nie Vollendete

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Die nie Vollendete
Oder: Die längste Komposition der Welt.

Bei der “nie Vollendeten” kann jeder an einem Musikstück mit komponieren, das mit den Kompositionen anderer Komponisten verbunden wird und somit zur längsten Komposition der Welt wird.

Aus verschiedenen Samples lässt sich hier – ähnlich wie in den gewohnten loopbasierten Programmen wie GarageBand, MusicMaker oder fruity loops – eine begonnene Komposition weiter arrangieren.

Eingespielt von acht jungen Musikern, die sich “Die Jungen Wilden” nennen, lässt sich hier spielerisch auf Schülern vertrautem Terrain nun einmal mit Orchestermusik arbeiten, arrangieren, orchestrieren und an einem Onlineprojekt mitwirken.

Die Heilkraft der Musik

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Die Heilkraft der Musik
Klänge, Rhythmen und Melodien Film von Sarah Spitzner

Musik ist eine universelle Sprache, die jeder Mensch intuitiv erfasst. Schon kleine Kinder können harmonische von schiefen Tönen unterscheiden. Selbst wenn unsere geistigen Fähigkeiten schwinden, bleiben wir bis ins hohe Alter über Musik ansprechbar. Denn rhythmische Klänge berühren uns im Innersten und wirken sich unmittelbar auf unseren Körper aus. Musik lässt das Herz höher schlagen, beeinflusst Atmung und Blutdruck und löst Glücksgefühle aus.

Ein Instrument zu spielen, verändert sogar unser Gehirn. Das zeigen Studien. Warum Musik so stark auf uns wirkt, ist zwar noch nicht eindeutig erforscht. Wissenschaftler sind sich aber in einem schon einig: Selbst zu musizieren, ist viel wirkungsvoller als Musik nur zu hören. Denn das fördert unsere Entwicklung und wirkt heilsam für Körper, Geist und Seele!

Der Film kann hier angeschaut werden. In der gleichen Reihe gibt es Beiträge über die Heilkraft des Singens und zur Heilkraft des Tanzens mit entsprechendem Film.

The Day The Music Died

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The Day The Music Died
Morgen, am 03.02.10 jährt sich der Tag, an dem die Musik starb zum 51. Mal. Am 3. Februar 1959 verunglückten bei einem Flugzeugabsturz die Musiker Buddy Holly, Ritchie Valens und “The Big Bopper” Jiles Perry Richardson tödlich.

Das Lied American Pie von Don McLean aus dem Jahr 1971, das sich kurz auf diesen Tag bezieht, wurde von Madonna gecovert und ist den meisten Schülern (noch) bekannt.

Die Biographie von Buddy Holly wurde als Musical auf die Bühne gebracht und mit  The Buddy Holly Story verfilmt. Ritchie Valens wurde mit dem Film La Bamba ein Denkmal gesetzt.

Eine Playlist zu diesem Thema kann man hier hören.

Pappbecher – Spiel und Performance

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Pappbecher – Spiel und Performance
Diese oder ähnliche Spielereien haben ihren Ursprung meist in Mensen, in Jugendherbergen oder Freizeiten. Ein Becher wird nach einem bestimmten Muster hin- und herbewegt und nach Klatschen, Drehen, Aufstetzen und Trommeln weitergegeben.

In einem Tutorial lässt sich eine bestimmte Bewegungsfolge recht gut lernen, welche im Musikunterricht gut eingebaut, vertieft, adaptiert oder erweitert werden kann:

Die Choreographie liest sich zunächst schwerer als sie ist, in Kombination mit dem Film lässt sie sich allerdings gut nachvollziehen. Sie kann hier als pdf-Datei angesehen und geladen werden.

(Anm.: Auf die Zählzahl „zwei“ spielt die Dame im Film zwei Sechzehntel und eine Achtel; in der folgenden Sequenz werden an dieser Stelle zwei Achtel gespielt.)

Erweitert man obiges Pattern um ein paar weitere und fügt man weiterhin einige wenige szenische Elemente hinzu, so erhält man eine stomporientierte Performance, welche zwar für den ausgefeilteren Musikunterricht geeignet ist, die es allerdings verdient hat, aufgeführt zu werden – solche Beiträge bereichern jedes Schulfest.

Das Intro (es kann hier als pdf-Datei angeschaut und geladen werden) wird zunächst ohne Becher gepielt, dem sich ein hilfesuchender Blick nach rechts anschließt. Wird die letzte Spielerin angeschaut, nimmt sie für jeden Spieler einen Becher hervor und gibt ihm nach dem Muster CupGroove I weiter.

Hat die letzte Spielerin ihren Becher erhalten, legt sie ihn auf den Schoß und beginnt mit dem nächsten Pattern (die entsprechende pdf-Datei kann hier angeschaut und geladen werden), welches auf die Zählzahl „2“ vom CupGroove I einsetzt.

Nacheinander legt jede Spielerin ihren Becher auf den Schoß und übernimmt das zweite Pattern, bis es unisono von der ganzen Gruppe gespielt wird, dem sich ein Break (die dazugehörige pdf-Datei liegt hier) anschießt, der von allen Spielern ausgeführt wird:

Nun wird das Ensemble in zwei Gruppen geteilt, die zunächst im Call-and-Response-Spiel gegeneinander, anschließend miteinander spielen. Da die Datei zu groß ist, um hier abgebildet zu werden, habe ich diese ausschließlich als pdf (sie kann hier eingesehen und geladen werden) abgelegt.

Den Schluss der Performance bildet ein erneutes Aufheben eines Bechers der ersten Spielerin, der sich ein zweimaliges Spiel des ersten Patterns anschließt, das mit einem Zusammenfall auf dem Tisch endet.

Die Patterns sind durchaus erlern- und spielbar, ein besonderer Reiz liegt allerdings auch hier im Anpassen auf bzw. im Adaptieren, Weiterkomponieren und -entwickeln durch die jeweilige Lerngruppe.

Letzten Endes lässt sich das oben notierte Pattern nutzen, um es zur Liedbegleitung einzusetzen:

Der Liedtext lässt sich hier nachlesen; der Song scheint von Lulu and the Lamshades zu stammen, deren Live-Auftritte man hier bewundern kann.

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