Archiv für Dezember, 2009
Geräuschemacher – Foley Artist
1Geräuschemacher – Foley Artist
Eine der interessantesten Arbeiten in Film und Hörspielarbeit ist die des Geräuschemachers oder auch Foley Artist. Mittlerweile aufgrund der leichten Arbeitsweise im digitalen Studio zwar immer öfter mit dem Computer gearbeitet, das echte Erzeugen aber ist nach wie vor eine äußerst gern genutzte Technik, da sie doch immer ein wenig lebendiger wirkt.
Einen guten Einblick in die Arbeit dieses Gewerbe bietet eine Recherche bei youtube (Stichwort “Geräuschemacher” oder “Foley Artist“), der dann in der Regel viele weitere Links folgen.
Im Unterricht bietet es sich an, die Arbeit zu analysieren, mit verschiedenen Geräuschen zu experimentieren, ein Sammelsurium an Geräuschquellen zusammenzustellen und versuchen, Filmsequenzen zu untermalen. Hierfür lassen sich sowohl bekannte Szenen (sehr dankbar ist immer “Fluch der Karibik” u.ä.) als auch alte Schwarzweißfilme wie etwa “King Kong” oder Edgar-Wallace-Filme verwenden, die sich im InternetArchive laden lassen.
Die Arbeitsweise kann nur mit Geräuschen, mit Geräuschen und Dialog und im Zusammenhang mit Musik (live oder von CD) gestaltet werden.
Ein sehr interessantes Beispiel findet sich in den Live-DVDs der drei ??? Die drei ??? und der Super-Papagei, Die drei ??? – Master of Chess
und Die drei ??? und der seltsame Wecker
, bei denen nicht nur die Sprecher und Musiker sondern auch ein Geräuschemacher live agieren.
Einige Techniken der Geräuschemacher lassen sich hier nachlesen, weiterhin sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Wer digital arbeiten möchte, dem seien noch die Geräuscharchive im Internet ans Herz gelegt, die mit AmazingSounds, soundsnap, findsounds, flashkitSoundFX, thefreesoundproject oder der Hörspielbox Geräusche in Hülle und Fülle bieten.
Als verbindendes oder einleitendes Element bietet sich letztlich an, den alten Schlager “Mein Bruder macht beim Tonfilm die Geräusche” zu verwenden, welches sehr gerne gesungen wird.
Was ist gute Schule?
0Was ist gute Schule?
Was ist eine gute Schule? Was ist guter Unterricht? Wie entsteht ein gutes Schulklima? Was zeichnet eine gute Schulleitung aus?
Berliner Lehrkräfte und andere Fachleute aus dem Bildungsbereich haben Antworten auf diese und ähnliche Fragen aus der Praxis für die Praxis zusammengetragen. So ist der Karteikasten „Gute Schule“ mit über 80 Beiträgen entstanden. Er enthält – knapp und überschaubar – grundlegende Informationen und praktische Hinweise zu den ThemenbereichenLehr- und Lernprozesse, Schulkultur und Schulmanagement.
Diese äußerst interessante Kartei lässt sich hier einsehen und laden. Sie umfasst alle Karten, die in dem an die Berliner Schulen gelieferten Karteikasten enthalten sind. Man kann in den Karten stöbern, die Verweise in den Übersichtskarten nutzen, mit den Lesezeichen das gewünschte Thema finden oder nach Schlagwörtern im gesamten Text suchen.
Klangkiste und Planet-Schule
0Klangkiste und Planet-Schule
Die Klangkiste ist ein kindgerechtes Internetangebot vom WDR. Hier werden Orchester, der Chor und die Big Band, Musiker mit Instrumenten, Dirigenten und Techniker vorgestellt und bieten einen realistischen audiovisuellen Einblick in die Arbeitswelt von Musikern.
Hier kann man schauen, hören, dirigieren und experimentieren, den Musikeren zuschauen und -hören, einer Probe beiwohnen und so einiges mehr. Als zusätzliche Arbeitseinheit etwa in der Freiarbeit wirklich sinnvoll nutzbar.
Ergänzt wird das Angebot durch Beiträge in Planet Schule, eine Sendereihe, bei der Musiker in zahlreichen Videos ihre Instrumente vorstellen, Orchestergruppen, Instrumentenfamilien und Solisten gezeigt und sehr viel Musik in Ton und Bild produziert wird.
Börnis Hörreise – Interaktive Hörschule für Kinder
1Börnis Hörreise – Interaktive Hörschule für Kinder
Vom Bayerischen Rundfunk gibt es ein interaktives Programm, mit dem Kinder spielerisch das Gehör trainieren können. Mit einem Comic-Wüstenfuchs werden verschiedene Hörbilder bereist, in denen – ähnlich den Soundwalks und Soundscapes – Geräusche in natürlicher Umgebung zu hören sind.
Mit “Börnis Hörreise” wird Kindern ein Programm angeboten, mit dem sie spielerisch ihr Gehör trainieren können und lernen
- Geräusche zu hören und sie ihrer Quelle zuzuordnen
- gehörte Geräusche wieder zu erkennen (Schulung des auditiven Gedächtnisses)
- Geräusche und Töne nachzuahmen
- die Bedeutung / Aussage von Geräuschen und Tönen richtig zu deuten
- Kenntnisse über das Leben von Tieren aus dem kindlichen Lebensraum zu erwerben
Börnis Hörreise ist beim br unter radioWissen abrufbar.
Mit Musik gegen den Tinnitus
0Mit Musik gegen den Tinnitus
Gerade Musiker werden oft von Ohrengeräuschen geplagt. Deutsche Wissenschaftler glauben, eine neue Form der Therapie entwickelt zu haben: mithilfe einer speziellen Musiktherapie.
Ein interessanter Bericht auf SpiegelOnline.

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